BERGKAMEN ▪ An einen ruhigen Mittwochabend ist für Einsatzleiter Klaus Kuhlmann und seine Mannschaft nicht zu denken: Um 19.15 Uhr wurden sie alarmiert. Die Depesche meldete eine Verpuffung mit drei vermissten Personen in der Metall- und Rohrleitungsbaufirma von Renatus Schaffer.

© Wenge
Über Zäune und durch Türen drangen die Wehrleute zu den „Opfern“ vor. ▪
Das schaurig-gruselige Szenario, das sich Markus Naust und Matthias Hödtke ausgedacht haben, ist nichts für schwache Nerven. Das ist durchaus so gewollt.
So ist das Zufahrtstor verschlossen. Der Bolzenschneider muss ran, eine Bockleiter wird in Stellung gebracht. Kaum ist die erste Hürde genommen, da wartet im Werkstattbereich die nächste. Die Stahltür ist zu, dahinter warten Menschen im stark vernebelten Raum auf ihre Rettung. Jetzt muss jeder Handgriff sitzen.
Wie sich vor Ort herausstellt, sind insgesamt sechs Menschen eingeschlossen, neben den vier lebensgroßen Puppen auch Marcel Schaffer (26) und Freundin Christina Latzel (25). Der Sohn des Firmenchefs steht im ersten Stock am Fenster und ruft verzweifelt um Hilfe. Zusätzlicher Stress für die Helfer. ▪ rw
Wie es ausgeht, steht am Freitag im WA.
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