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Kreis Unna bekommt Finanzspritze durch neues Integrationsgesetz

100 000 Euro für die Integration

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BERGKAMEN ▪ So viel vorweg: „RAA“ wird die so genannte Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien nicht mehr lange heißen. Mit der Verabschiedung des neuen Integrationsgesetzes im NRW-Landtag wird es einen neuen Namen für die RAA geben: Kommunales Integrationszentrum (KIZ).

„Das bedeutet aber keine Änderung, sondern vor allem einen Ausbau unserer Arbeit“, erklärt Constanze Rauert, Sprecherin des Kreises Unna. Für diesen Ausbau der Integrationsarbeit erhält der Kreis Unna eine erfreuliche Finanzspritze: 100 000 Eurowerden aufgrund der Verabschiedung des neuen Gesetzes fließen.

„Geld, mit dem wir dort anschließen können, wo wir bereits sind“, erklärt Constanze Rauert. Denn im Kreis Unna lebt man die Integrationsarbeit bereits seit 1989, sie wurde konstant ausgebaut: Integrationskonferenz (seit 2005) und Integrationsleitziele (2007). Die zwei Säulen der RAA sind die Bereiche Bildung und Erziehung (zum Beispiel das Rucksack-Programm (seit 2002) oder Go-in-Schulen (ab 2012). „Kommunale Integrationskonzepte“ ist der Name der dritten Säule, die mit Hilfe der 100 000 Euro ausgebaut werden soll. Dabei geht es um die Vernetzung der Träger wie Kommunen, Verbände, Vereine und die interkulturelle Öffnung im Öffentlichen Dienst. ▪ mar

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