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Bis zu 200 alte Fahrzeuge fahren in den Sommermonaten in Horn vor

Oldtimer-Treff am „Letzten Wolf“ immer beliebter

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HERBERN ▪ Eine ganz normale Wiese verwandelt sich an jedem dritten Mittwoch im Monat in einen Oldtimerparkplatz. Der Oldtimertreff am „Letzten Wolf“ erfreut sich wachsender Beliebtheit. „Im Schnitt sind jeden Monat 100 bis 200 Fahrzeuge hier“, sagt Gastronom Heinrich Hammwöhner, der schon seit drei Jahren Veranstalter des Treffs ist.

Viel Aufmerksamkeit erntete der Riley aus der Vorkriegszeit, als er am Mittwoch auf der Wiese hinter der Gaststätte „Zum letzten Wolf“ vorfuhr. ▪

© Schriever

Viel Aufmerksamkeit erntete der Riley aus der Vorkriegszeit, als er am Mittwoch auf der Wiese hinter der Gaststätte „Zum letzten Wolf“ vorfuhr. ▪

Auch das Einzugsgebiet hat sich vergrößert. Oldtimerliebhaber aus einem Umkreis von 80 Kilometern besuchen mittlerweile die Veranstaltung. „Im vergangenen Monat kam sogar ein Fahrer aus Kleve“, erzählt Hammwöhner. Aber auch Sammler aus der näheren Umgebung reisen mit ihren Raritäten an. Unter den Teilnehmern gibt es inzwischen richtige Stammgäste, die den Oldtimerneulingen Tipps und Tricks für ihr Hobby geben. In „benzinangereicherten Gesprächen“ geht es sowohl um die Ersatzteilbeschaffung als auch um die richtigen Reparaturtechniken.

Dadurch, dass es keine Klassen- und Markenbindung gibt, ist die Wiese bei gutem Wetter bis auf den letzten Platz voll geparkt. „Jeder ist willkommen, egal aus welchem Baujahr und von welcher Marke das Fahrzeug ist“, sagt Hammwöhner. So kommt es vor, dass ein VW Käfer direkt neben einem Bentley oder ein „Gogo Mobil“ neben einem Ferrari zu finden ist. Aber auch echte Exoten wie ein historisches Feuerwehrauto oder eine amerikanische „Ambulance“ sind bei den Treffen vertreten. „Die meisten Fahrzeuge hier stammen aus den 50er bis 70er Jahren“, so Hammwöhner, „teilweise kommen aber auch Youngtimer aus den 80ern.“ Das älteste Fahrzeug am vergangenen Mittwoch war ein Riley aus der Vorkriegszeit.

Auch für diejenigen, die sich lieber auf zwei Rädern fortbewegen, bietet das Treffen eine Möglichkeit zum Austausch. Knapp 50 Motorräder aus unterschiedlichen Baujahren gehören ebenso zu der Bandbreite wie Traktoren und Lkw.

„Wichtig für unsere Besucher ist, dass sie ihre Fahrzeuge im Auge behalten können“, sagt Hammwöhner. Denn die Fahrzeuge stellten oftmals einen hohen Wert dar. So auch das Auto von einem Besucher aus Münster, der mit seinem Mercedes 111 SL 250 C Roadster vorgefahren ist. 1990 hat er das Auto für einen Bekannten restauriert und es dann 2005 selbst übernommen. „Nächstes Mal komme ich auch mit meinem Oldtimer“, sagt ein Besucher aus Dülmen, der zur Zeit einen alten MG restauriert.

Den Wunsch vieler Besucher, das Treffen mehrmals im Monat stattfinden zu lassen, kann Hammwöhner nicht teilen: „In der näheren Umgebung gibt es Angebote genug.“

Das nächste Treffen am „Letzten Wolf“ ist am 18. August ab 17 Uhr. ▪ ans

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