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Kommunalpolitiker begrüßen Bündelung der vier Standorte des Bio-Traditionsunternehmens im Gewerbe- und Industriegebiet Nord

Ansiedlung der Davert GmbH ein „Bigpoint“

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ASCHEBERG ▪ „Ein Bigpoint für die Gemeinde“, kommentierte der Vorsitzende Ludger Wobbe unter Applaus der Mitglieder (CDU) am Donnerstag im Bauausschuss die Ansiedlung der Davert GmbH im Gewerbe- und Industriegebiet Nord.

Im Ascheberger Gewerbe- und Industriegebiet Nord will die Davert GmbH ihre bislang vier Standorte bündeln. ▪

© pr

Im Ascheberger Gewerbe- und Industriegebiet Nord will die Davert GmbH ihre bislang vier Standorte bündeln. ▪

Die Nachricht, dass das renommierte Bio-Traditionsunternehmen aus Senden auf dem ehemaligen Oevermann-Gelände auf 21 400 Quadratmetern seine bislang vier Standorte bündeln will, hatte in dieser Woche für positive Überraschung gesorgt (der WA berichtete). Eine Optionsfläche von 9 500 Quadratmetern hat sich die Davert GmbH für geplante Erweiterungen in den nächsten zwei bis drei Jahren außerdem zusichern lassen.

Für die Rückkauf-Strategie der lange ungenutzten Gewerbefläche durch die Gemeinde einerseits und den arbeitsintensiven Einsatz bei der Vorbereitung der Ansiedlung in der Verwaltung richtete Wobbe anerkennende Worte an Fachbereichsleiter Klaus van Roje und sein Team. Kein Wunder also, dass die notwendige Änderung des Bebauungsplanes A 27 im Ausschuss nur noch Formsache war und einstimmig abgesegnet wurde.

Eine Fassadenbegrünung von 50 Prozent der Gebäude-Außenfläche, wie es im Baugesetzbuch vorgesehen ist, werde als nicht dienlich betrachtet, berichtete van Rojevon dem Behördentermin zur Vorstellung der Pläne beim Landrat. Städtebauliche Belange seien nicht betroffen, da der Flächennutzungsplan hier ohnehin gewerbliche Bauflächen darstelle, gab van Roje die behördliche Auffassung wieder. Die Genehmigung für den möglichen Bau eines Hochregallagers – die Rede ist von 22 Metern – auf einer Fläche von 4 500 Quadratmetern wolle die Davert GmbH planerisch aufnehmen lassen, ergänzte van Roje. Es seien hier Maßnahmen bis 30 Meter Höhe möglich. Anregungen aus dem Ausschuss, Gestaltungsvorgaben für das Hochregallager aufzunehmen, begegnete Jochen Wismann mit der Auffassung, dass man sich hier in einem Industriegebiet befinde und Begrenzungen nicht nötig seien. ▪ gh

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