HAMM ▪ Bei den Presbyterwahlen am 5. Februar 2012 bleiben die meisten Wahllokale im Kirchenkreis Hamm geschlossen. Der Grund: Es gibt zu wenig Kandidaten.

© Rother
Hamm-Mitte-Süd ist einer der wenigen Bezirke, in denen gewählt werden kann. ▪
In der Lippestadt wird nur in den Kirchengemeinden Hamm (1. Wahlbezirk, Mitte-Süd) und Trinitatis (3. Wahlbezirk, Erlöserkirche Werries) gewählt, da es hier mehr Kandidaten als Plätze im Presbyterium gibt. Anders die Situation in den Kirchengemeinden Pelkum und Hamm (2. Wahlbezirk, Hamm-Norden): Hier gibt es sogar weniger Kandidaten als zu besetzende Stellen. In den übrigen der insgesamt neun Evangelischen Kirchengemeinden entspreche die Zahl der Kandidaten genau der Zahl der zu besetzenden Stellen, sagte Pfarrer Dr. Tilman Walther-Sollich vom Referat für Öffentlichkeitsarbeit. „Nach dem Presbyterwahlgesetz der Evangelischen Kirche von Westfalen gelten die Kandidaten damit als gewählt.“
Was Pelkum und den Hammer Norden betrifft, so fehlt hier jeweils ein Kandidat. Einschreiten muss der Kreissynodalvorstand aber nicht, da die Mindestzahl an Presbyteriumsplätzen noch erreicht wird. Bei 1 000 bis 4 000 Gemeindegliedern liegt diese bei sechs. „Pelkum zum Beispiel hatte bislang aber acht gewählte Presbyter“, berichtete Walther-Sollich. Demnächst werden es hier nur noch sieben sein.
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