HAMM ▪ Einblicke in den Alltag an der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) haben am Donnerstag zehn Studierende der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Meiji Gakuin University und ihr Professor Keiro Hattori aus Yokohama (nahe Tokio und zweitgrößte Stadt Japans) bekommen.

Zehn Studierende und ihr Professor aus Yokohama informierten sich am Donnerstag in der Hochschule Hamm-Lippstadt über die Ausbildung in Hamm. Im Bild erläutert Simone Matzak Inhalte aus der Energietechnik. ▪
Vermittelt hatte den Kontakt Manfred Rauschen, geschäftsführender Gesellschafter Öko-Zentrum NRW, der die Delegation – im Zuge des regelmäßigen Austausches mit japanischen Gesprächspartnern – bei ihrem zweiwöchigen Aufenthalt in Deutschland betreut.
Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld, Präsident der Hochschule Hamm-Lippstadt, bedankte sich bei Rauschen, dass er die Verbindung geknüpft hat und verwies darauf, dass „Energie im weitesten Sinne“ das gemeinsame Anliegen der beiden Hochschulen sei. Nach der Kennenlernphase könne nun geprüft werden, inwieweit ein gegenseitiger Austausch von Studierenden möglich sei. „Solche Ergänzungen kann ich mir gut vorstellen“, verwies der Hochschulchef darauf, dass die Verbindung zum beiderseitigen Nutzen sei.
„Informationsreisen gehören in Japan fast zur Kultur“, betonte Rauschen, dass die Themen Innovation und Bildung in Japan und Deutschland gleichermaßen bedeutend seien.
Die Besuchergruppe wird sich unter anderem über Projekte aus dem Bereich „Nachhaltige Stadtentwicklung“ informieren. Neben entsprechenden Seminaren im Öko-Zentrum NRW stehen unter anderem Exkursionen zu Solarsiedlungen, Industriedenkmälern und zum Plusenergiehaus in Düsseldorf auf dem Programm.
Die Hochschule Hamm-Lippstadt unterhält enge Kontakte zum Öko-Zentrum aufgrund des gemeinsamen Interesses am Themenbereich Energieeffizienz und ökologisches Bauen. ▪ vor
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