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Isabell Schönrath, Mercedes Pender, Melina Ruck vom Freiherr-vom-Stein-Gymnasium nehmen an dem internationalen Wettbewerb teil.

Stein-Schülerinnen sind bei Chemie-Olympiade erfolgreich

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WERRIES ▪ Dass Chemie keineswegs Männersache ist, belegten jetzt drei Junge Damen des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums. Bei der Internationalen Chemie-Olympiade glänzten sie durch ihr „chemisches“ Wissen. Isabell Schönrath schaffte sogar den Sprung unter die zwanzig Besten in NRW.

Drei Schülerinnen nahmen erfolgreich an der Chemie-Olympiade teil (von links): Mercedes Pender, Isabell Schönrath und Melina Ruck. ▪

© pr

Drei Schülerinnen nahmen erfolgreich an der Chemie-Olympiade teil (von links): Mercedes Pender, Isabell Schönrath und Melina Ruck. ▪

Seit 1968 gibt es sie nun: Die internationale Chemie-Olympiade, die sich an fachinteressierte Schülerinnen und Schüler richtet. Einmal im Jahr rühren die Chemielehrer die Werbetrommel für ihr Fach und die entsprechende „sportliche“ Veranstaltung, an der mittlerweile 70 Nationen teilnehmen.

„Unser Chemielehrer hat uns im Unterricht den Wettbewerb vorgestellt“, erklärt die Oberstufenschülerin Mercedes Pender, wie ihr Interesse geweckt wurde. „Man musste zwei Vorbereitungsseminare besuchen und anschließend eine Hausarbeit erledigen, die wie eine Chemie-Klausur aussah“, ergänzt ihre Schulkollegin Melina Ruck.

Gemeinsam schnupperten die beiden im vergangenen Herbst in das Seminar in Münster. Eine dritte Schülerin des Stein-Gymnasiums, Isabell Schönrath, besuchte die Veranstaltungen in Münster. Hier wurden den Nachwuchs-Chemikern von Uni-Professoren Informationen zu Fachgebieten der Chemie gegeben. Außerdem standen Versuche und Tipps zum Umgang mit der Fachliteratur auf dem Programm. „Die Vorlesungen waren sehr interessant“, erzählt Mercedes, die genau wie Milena den Chemie-Leistungskurs belegt.

Die drei Stein-Schülerinnen wagten sich anschließend an die anspruchsvollen Aufgaben. „Das war Diplomniveau“, meint Chemielehrer und stellvertretender Schulleiter, Marcel Damberg, zum Schwierigkeitsgrad. Umso erstaunlicher war für ihn das gute Abschneiden der Stein-Chemikerinnen. Die drei schafften den Sprung in Runde zwei.

Auch hier mussten sie wieder Aufgaben in Heimarbeit erledigen. „Die waren diesmal deutlich mathelastiger“, sagt Isabell Schönrath. Sie hat den Mathe-Leistungskurs belegt, der ihr scheinbar zu Gute kam. Ihr gelang mit ihrer Arbeit eine „herausragende“ Leistung: Sie zählt zu den zwanzig besten Teilnehmern aus Nordrhein-Westfalen und qualifizierte sich dadurch für ein viertägiges Seminar bei Bayer Leverkusen im Februar. Dort kann sie den Sprung in die dritte Runde schaffen, in der dann die bundesweit 60 besten Schülerinnen und Schüler aufeinander treffen. Neu wird dabei aber der Modus sein: Nach einem einwöchigen Seminar, das in Göttingen ausgetragen wird, schreiben die Olympioniken nun keine Hausarbeiten mehr, sondern Klausuren.

Sollte Isabell auch diese Hürde nehmen und in die vierte Runde gelangen, wäre sie unter den besten 15 deutschen Schülern. Diese messen sich noch einmal in Kiel miteinander; es geht um die Teilnahme auf internationaler Ebene. Hier lockt eine Reise in die USA, wo in diesem Jahr das Finale der Chemie-Olympiade stattfindet. Aber bis dahin wartet noch ein weiter, arbeitsreicher Weg auf die Gymnasiastin.

Mercedes und Melina müssen nach der zweiten Runde dagegen die Segel streichen. Dennoch dürfen auch sie sich über ihr erfolgreiches Abschneiden bei der Chemie-Olympiade freuen. ▪ WA

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