HAMM-OSTEN ▪ Mit der Reaktion der Stadtverwaltung auf die Kritik zur Sanierung des Schulwegstegs sehen die Sozialdemokraten das Streitthema nicht als beendet an. Sie schlagen den Bau eines „Bypasses“ vor, der ihrer Meinung nach auch auf der Nordseite des denkmalgeschützten Bauwerks eine behindertengerechte Zuwegung ermöglichen könne.

© Szkudlarek
Sackgasse für Rollstuhlfahrer: Die große Rampe auf der Südseite des Schulwegsteges dient, wenn auch dafür nicht gedacht, zeitweise als Sommer- und Winter-Rodelbahn. ▪
„Eine Verwendung der großen Rampe als Sommer- beziehungsweise Winterrodelbahn ist nicht im Sinne des Erfinders“, sagt SPD-Bezirksfraktionsvorsitzender Ralf-Dieter Lenz angesichts von spielenden Kindern auf der weitläufigen Rampe auf der Südseite. Die SPD meint, dass auch auf der Nordseite das fehlende Gegenstück durchaus gebaut werden könnte.
„Eine Möglichkeit wäre vielleicht, dass einige Meter vor Erreichen der Nordseite das Brückengeländer geöffnet wird und dass in Form eines Bypasses eine sanft abfallende Rampe angesetzt wird, die in Schlangenform auf dem Uferweg, unterhalb der Brücke, ausläuft“, sagt Lenz und stellt den Vorschlag der SPD erst einmal zur Diskussion. Er weiß zwar, dass der Uferbereich zum Kanal und damit zum Zuständigkeitsbereich des Wasser- und Schifffahrtsamtes gehört. Das schließe aber seiner Ansicht nach nicht aus, dass ein Teil der Fläche für die Rampe genutzt werden könne.
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.