624.05.10|Hamm-Uentrop|Hamm-Uentrop|
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WERRIES ▪ Für Andreas Möller aus der Maximilianstraße ging ein Traum in Erfüllung: Mit dem 255. Schuss fegte er den Rest des Adlers „Quintus aus der Hölderlinstraße“ aus dem Kugelfang und ließ sich als neuer König des Schützenvereins Werries 1922 feiern.

Andreas und Petra Möller regieren in den kommenden zwölf Monaten des Schützenvolk in Werries. ▪
„Ich wollte König werden und meinem Bruder Herbert nacheifern, der vor 25 Jahren den Vogel abgeschossen hat“, schilderte der 52-jährige Elektriker nach dem Wettkampf, den er sich mit Uwe Bierfreund, Andree Feldmann, Herbert Möller und Jörg Harbach geliefert hatte. Zu seiner Mitregentin erkor er sich seine Ehefrau Petra, die ihm ausdauernd die Daumen gedrückt hatte. Noch unter der Vogelstange fand unter großer Anteilnahme der Bevölkerung die feierliche Inthronisierung und die Auszeichnung der Insignienschützen durch die beiden Vorsitzenden Alfred Machulski und Hans-Joachim Feldmann statt. Das scheidende Königspaar Andre I. und Petra I. (Pannewig) gaben die Zeichen ihrer Würde gerne an die Nachfolger ab.
Das „Fest des Jahres“ hatte am Freitag mit der Ehrung und Auszeichnung der Jubelkönigin Marita Steinchen (1970), des Jubelkönigspaares Herbert und Waltraud Möller (1985) und des Jubel-Bierkönigs Heinrich Elbers sen. (1960) sowie mit dem Heimatabend begonnen. Mit Unterstützung des Blasorchesters Havixbeck und der Spielmannszüge Herringen 1951 und „Klingendes Spiel“ Bönen ging es am Samstag zum Schützenplatz, wo am Nachmittag das Schießen begann. Ehrenschüsse gaben unter anderem Bürgermeisterin Ulrike Wäsche, Bezirksvorsteher Björn Pförtzsch sowie der SPD-Landtagsabgeordnete Marc Herter ab. Besonders treffsicher neben dem König waren die Insignienschützen Andree Feldmann, Friedrich Bruse, Axel Reichel sowie Dennis Hoffmann. Um kurz vor sechs stand dann mit Andreas Möller der neue König fest, was anschließend kräftig gefeiert wurde.
Am Pfingstsonntag wurde das neue Königspaar mit seinem Hofstaat zum Festzug abgeholt. Nach dem Kaffeekonzert im Festzelt legten die ehemaligen Königinnen die Gewehre an, um die neue Vereinskaiserin zu ermitteln. Beim abendlichen Ball auf dem Festplatz ging‘s noch einmal rund. Der Pfingstmontag stand dann im Zeichen der Jungschützen und der Kinder, die beim Bierkönigschießen und beim Kinderschützenfest ihre neuen Majestäten ausschossen (Bericht folgt). ▪ va
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