PELKUM ▪ Die Enttäuschung bei Bezirksvorsteher Udo Schulte war groß: Außer der erneuten Zusage des Eigentümers, dass er die Gefache der „Dorfschänke“ bis Mitte dieses Jahres schließen werde, brachte der runde Tisch am Freitagabend im Amtshaus wenig Konkretes.

Das rund einstündige Gespräch, an dem neben Vertretern der Politik und der Verwaltung auch einige Bürger teilnahmen, fand zunächst ohne die Presse statt. Dieser gegenüber wollte sich der in der Kritik stehende Eigentümer, Hans Peter, auch nicht äußern.
Das übernahmen dann für ihn der Bezirksvorsteher, Stadtbaurätin Rita Schulze Böing sowie Hans-Joachim Dingerdissen vom Technischen Immobilienmanagement. Wie Schulte ausführte, wolle der Eigentümer die anstehenden Arbeiten in Selbsthilfe durchführen. Trotz wiederholten Nachfragens seinerseits habe sich Herr Peter aber nicht zu der Finanzierung geäußert. Das betreffe auch den zu erbringenden Eigenteil für den Fall, dass die Stadt einen Teil der Kosten übernimmt. „Er hat uns aber auch zu erkennen gegeben, dass ein Verkauf der ,Dorfschänke' für ihn keine Option ist.“
In Abstimmung mit der Stadt will Udo Schulte die Bürger während der nächsten Montagsdemo – Beginn am 30. Januar ist um 17 Uhr – über den runden Tisch und das weitere Vorgehen informieren. Darüber wolle er sich am Wochenende Gedanken machen, sagte er. ▪ stg
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