HERRINGEN ▪ Knapp zwei Monate nach dem Spendenaufruf zur Finanzierung der beiden neuen Glocken für die St. Victor-Kirche hat die Gemeinde bereits knapp die Hälfte der erforderlichen 20 000 Euro zusammen. Dies teilten Pfarrerin Heike Park und ihr Kollege Dietmar Schorstein während des Neujahrsempfangs vor rund 160 Gemeindegliedern mit. Der Zuspruch sei sehr motivierend, sagte die Pfarrerin.

Nach Möglichkeit sollen die beiden neuen Glocken, mit denen man das historische Geläut entlasten will, noch in diesem Jahr angebracht werden. „Das hängt aber von den weiteren Spenden ab.“ Auf jeden Fall wolle man in 2012 den Glockenstuhl erneuern. Hierbei werde mit einem Zuschuss des Kirchenkreises gerechnet, sagte die Pfarrerin.
Weitere Termine in diesem Jahr sind die Verabschiedung beziehungsweise die Einführung von Presbyteriumsmitgliedern (26. Februar), die Kinderbibelwoche (Woche vor Ostern), das ökumenischen Gemeindefest (1. Juli) sowie der Kursus zum Glauben (10. bis 24. November). Eine Wahl zum Presbyterium findet – wie in den meisten anderen Hammer Kirchengemeinden auch – übrigens nicht statt. Denn auch in Herringen gibt es dieses Mal nur so viele Kandidaten wie Plätze im Presbyterium zu besetzen sind.
Was 2012 weiter betrifft, so möchte die St. Victor-Gemeinde den Schwung aus dem abgelaufenen Jahr mitnehmen. Hier gab es viel Positives zu berichten. Stellvertretend nannten die beiden Pfarrer die neuen Gottesdienstzeiten zu Ostern sowie die neue Taufpraxis, die eingeführt wurde und die 2012 beibehalten werden soll. Früher gab es in der Kirchengemeinde nur zwei Tauftermine pro Monat. Mittlerweile werden Taufen nach fast allen Sonntagsgottesdiensten angeboten – und zwar für maximal zwei Familien. „Dies hat den Vorteil, dass wir die Feiern individueller gestalten und besser auf die einzelnen Familien eingehen können“, meinte die Pfarrerin, die zudem auf den Leitungswechsel im Altenheim St. Victor – Monika Jensen wurde von Felix Staffehl abgelöst – sowie auf die Zertifizierung des Familienzentrums Hand in Hand hinwies.
Schließlich ging Heike Park auf die Baumbestattungen auf dem Gemeindefriedhof ein. Hier werde die Gemeinde zwei weitere Bäume in der Nähe der Friedhofskapelle entsprechend herrichten und als weitere Standorte zur Verfügung stellen. ▪ stg
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