HERRINGEN ▪ Laute Musik, unzählige Kinderwagen, spielende Kinder auf der Straße und Erwachsene, die sich bei einem Glas türkischem Tee oder kalter Cola, Couscous oder Bratwurst gemütlich unterhalten: Das Straßenfest Westenheide verwandelte die Friesenstraße am Samstag in einen bunten, fröhlichen Jahrmarkt.

Kinder der Hermann-Gmeiner-Schule sangen mit Spaß.
Nahezu 1 000 Besucher zog das Fest, das vom Stadtteilbüro Westenheide organisiert wird, an – ein Beleg für gelungene Integration in der Praxis und ohne Vorurteile. Der Katholische Sozialdienst Hamm-Werne hatte die Trägerschaft des Festes übernommen, und mit der tatkräftigen Unterstützung der Anwohner, der Hausverwaltung Objekta und der Firma Hohn beim Auf- und Abbau, konnte das Fest nur ein voller Erfolg werden.
Das Alevitische Kulturzentrum tanzte, die Hermann-Gmeiner-Schule zeigte Musicalhighlights, das Ökumenische Familienzentrum Westenheide und die Jugendarbeit Hamm-Westen animierten ihr Publikum zum Mitmachen – neben vielen weiteren Akteuren.
Auch Glücksrad und Kettenkarussell, Spielmobil und Kindertrödelmarkt luden zum Verweilen ein und bereiteten den Besuchern so viel Freude, dass eine Wertmarkenknappheit drohte.
Die elfte Straßenfeier der Westenheide zeigte sich bunt, schön und farbenfroh. Björn van Rickelen und Angela Kettner vom Stadtteilbüro lobten vor allem die gegebene Möglichkeit, dass alle Menschen zusammen feiern konnten, als „besondere Qualität des Fests“. Der Trommelworkshop und die Tanzvorführung des „Türkischen Vereins für Menschen mit und ohne Behinderung“ bewiesen, dass weder Nationalität noch Alter oder Behinderung von Bedeutung sind – alle haben „den gleichen Rhythmus im Blut“. ▪ bel
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.