628.07.10|Hamm-Herringen|Hamm-Herringen|
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HERRINGEN ▪ Es ist einer der größten Kräne, den der Hammer Westhafen je gesehen hat: Auf dem Rhenus-Gelände an der Hafenstraße wird derzeit von Mitarbeitern der Spezialfirma Breuer & Wasel aus Bergheim ein 600-Tonnen-Raupenkran zusammengesetzt, der voraussichtlich am Samstagmorgen zum Einsatz kommen wird.

Mitarbeiter einer Spezialfirma beim Aufbau des 600-Tonnen-Krans im Westhafen. ▪
Dann soll er den rund 400 Tonnen schweren Reservetransformator, der bislang am Gersteinwerk der RWE Power AG in Werne-Stockum lagerte, auf einen Ponton hieven. Von Hamm geht‘s dann weiter zum Gemeinschaftskraftwerk der RWE Power AG und der Evonik Steag GmbH nach Bergkamen-Heil.
Dort war am 14. Juli ein Blitz in die Hochspannungsleitung eingeschlagen und hatte den Maschinentransformator beschädigt. Seitdem steht das Kraftwerk still. „Ohne den Transformator kommt der Strom nicht ins Netz, denn dieses Gerät ist dazu da, den im Kraftwerk erzeugten Strom auf die Spannung des normalen Stromnetzes zu bringen“, hieß es beim Unternehmen.
Nun muss der Transformator allerdings erst einmal vom Gersteinwerk zum Westhafen gebracht werden. „Das geschieht über die vorhandene Infrastruktur“, teilte Manfred Lang, Sprecher bei der RWE Power AG, mit. Hierbei werde man auf das Gleisnetz und einen so genannten Schnabelwagen zurückgreifen. „Es handelt sich dabei um ein Spezialfahrzeug, das zum Transport von großen und schweren Geräten geeignet ist.“
Der Kran selbst wurde aus verschiedenen Einzelteilen zusammengesetzt, die nach Angaben von Breuer & Wasel auf 33 Lkw verteilt waren. Ein kann eine Höhe von bis zu 200 Metern erreichen. So viel sind für die Aktion in Hamm allerdings nicht erforderlich. Der Hauptausleger misst 42 Meter, der Gegenausleger 36 Meter. „Zudem benötigen wir ein Gegengewicht von 360 Tonnen“, teilte das Unternehmen mit. ▪ stg
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