HEESSEN ▪ Der demographische Wandel macht auch vor der neuapostolischen Kirche in Hamm-Heessen keinen Halt. Aufgrund dieser Tatsache entschloss sich die Leitung des Kirchenbezirks, das Kirchengebäude in Heessen aufzugeben und die beiden Kirchengemeinden Hamm-Mitte und Hamm-Heessen zusammen zu legen. Das teilte die Neuapostolische Kirch jetzt mit.

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Die Neuapostolische Kirche am Brokhof ist inzwischen auch entwidmet. ▪
Viele Gespräche und gemeinsam durchgeführte Gottesdienste der Gemeinden Hamm-Mitte und Hamm-Heessen im vergangenen Halbjahr hätten bei den Gemeindemitgliedern Verständnis für diesen notwendigen Schritt geweckt, teilte Uwe Stacke, Öffentlichkeitsbeauftragter des Kirchenbezirkes Hamm der Neuapostolischen Kirche NRW, mit.
Am Donnerstag der vergangenen Woche wurde mit allen neuapostolischen Christen der Stadt Hamm ein letztes Mal der Abendgottesdienst im Kirchengebäude, Am Brokhof 5, gefeiert. Bischof Karl-Erich Makulla, der den letzen Gottesdienst durchführte, machte deutlich, dass solch ein Schritt unterschiedliche Empfindungen auslöse und verwies unter anderem auf ein Bibelwort aus dem Buch Esra, (Kapitel 3, Vers 12) in dem es um den Wiederaufbau des zerstörten Tempels in Jerusalem ging und rief die Mitglieder der Gemeinde Heessen dazu auf, sich in ihrer neuen Gemeinde Hamm-Mitte wieder mit Freuden einzubringen und tätig zu werden. Dem feierlichen Gottesdienst legte er das Bibelwort aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser (Kapitel 3, Vers 14) zu Grunde und erinnerte an die göttlichen Reichtümer in den erlebten Gottesdiensten, an die stärkende Gemeinschaft, die vielen Segnungen und Tröstungen. Zu weiteren Predigtbeiträgen wurden der Leiter der Gemeinde Hamm-Mitte, Hirte Kurt Grajewski, und der Leiter des Kirchenbezirkes Hamm, Bezirksälteste Ralf Ermisch, aufgerufen.
Der bisherige Leiter der Gemeinde Heessen, Priester Gerhard Drescher, verlas im Gottesdienst die Chronik der Gemeinde. Bischof Makulla führte dann die Profanierung (Entwidmung) des Kirchengebäudes durch.
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