BOCKUM-HÖVEL - Kein Mordversuch, aber ein gewalttätiger Streit mit einem schwer verletzten Opfer: Die Polizei hat die Hintergründe zum Vorfall heute früh in Bockum-Hövel ermittelt.

© Foto: Ackermann
Ein 33-Jähriger war gegen 4.30 Uhr auf der Hohenhöveler Straße vor seinem Haus in einer Blutlache gefunden worden.
Der Mann war bereits in der Nacht in seiner Wohnung mit einem 23-Jährigen in Streit geraten. Das spätere Opfer alarmierte die Polizei. Der 23-jährige Kontrahent wurde von der Polizei aus der Wohnung verwiesen.
Wenig später tauchte er wieder auf, gelangte offenbar durch eine unverschlossene Kellertür ins Haus und trat zuerst die Wohnungstür ein. Der 33-jährige Wohnungsinhaber flüchtete ins Wohnzimmer und hielt die Tür zu. Der Angreifer nahm eine in der Wohnung liegende Axt und schlug damit auf das Türblatt ein. Dabei erlitt der Geschädigte durch umherfliegende Splitter eine Risswunde.
Der 33-jährige flüchtete über den Balkon. Er verletzte sich bei einem Sprung auf die Straße. Dort wurde er dann gegen 4.30 Uhr stark blutend gefunden.
Wie die Polizei betont, handelt es sich nicht um ein versuchtes Tötungsdelikt, sondern maximal um gefährliche Körperverletzung. Der 23-Jährige ist namentlich bekannt und flüchtig. Sowohl er als auch sein 33-jähriger Kontrahent waren während des Streit alkoholisiert.
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