Telekom beendet Glasfaserausbau erst im März

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Viele solcher Baustellen gibt es noch im gesamten Stadtgebiet. Sie sollen Mitte März verschwunden sein.

Werne - Noch gleicht die Stadt einem Schweizer Käse, doch Mitte März sollen alle Löcher verfüllt und der Breitbandausbau der Telekom in Werne abgeschlossen sein. 

Das verspricht zumindest die Deutsche Telekom, die bekanntlich seit dem Sommer vergangenen Jahres den Breitbandausbau in Werne vorantreibt. Mitte März sollen die lästigen Behinderungen auf Gehwegen und Straßen endgültig der Vergangenheit angehören, wie Telekom-Sprecher André Hofmann nun auf WA-Anfrage berichtete. 

Die von einem niederländischen Unternehmen durchgeführten Erdbauarbeiten für die Verlegung des Glasfaserkabels sind inzwischen abgeschlossen, doch vor vielen der insgesamt 69 neuen Verteilerkästen im Stadtgebiet klaffen noch große Löcher. Denn die Techniker der Telekom müssen die Kabel noch anschließen, damit die schnelle Datenübertragung für die Bürger abrufbar wird. 

30 Kilometer Glasfaser neu verlegt

In Teilen der Stadt sei dies bereits geschehen, versicherte André Hofmann. Die weiteren Straßenzüge würden Zug um Zug folgen. „Diese Arbeiten dauern ihre Zeit, schließlich handelt es sich um einen flächendeckenden Infrastrukturausbau“, so der Telekom-Sprecher. Rund 15 000 Haushalte in Werne und Teilen von Bergkamen profitieren von dieser besseren Infrastruktur. 

Sie können, wenn sie die Leistung bei der Telekom oder einem anderen Anbieter buchen, Daten mit bis zu 100 MBit pro Sekunde im Download und 40 MBit pro Sekunde im Upload übertragen. 30 Kilometer Glasfaser wurden dafür verlegt.

Telekom will keine Schäden im Stadtgebiet hinterlassen

Allen Telekom-Kunden rät André Hofmann, sich im Werner T-Punkt über das Angebot zu informieren. Wer nicht Kunde der Telekom ist, sollte sich mit seinem Anbieter in Verbindung setzen. Die Telekom stelle die Leistung auch anderen Unternehmen zur Verfügung. Stadt nimmt die Bauarbeiten ab Wenn das letzte Loch des Schweizer Käses geschlossen wird, folgt die Endabnahme durch die Stadt Werne. Denn die Telekom ist verpflichtet, die Straßen- und Gehwege wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. 

Eine Aufgabe, die das beauftrage Unternehmen bisher nicht immer zur vollsten Zufriedenheit der städtischen Tiefbauabteilung erfüllt hat. Wie berichtet, hat die Stadt Werne im Laufe der vergangenen Monate mehrere Male den Weiterbau untersagt, weil die Ausführung mangelhaft oder gefährlich war. André Hofmann versicherte, dass die Telekom ihrer Verpflichtung nachkommen werde und keine Schäden im Stadtgebiet hinterlassen werde – dafür aber eine schnelle Datenautobahn.

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