Das Versprechen, Frauenpower und Stutenbissigkeit zu zeigen, löste das Quartett gleich in der Anfangsszene ein. Singend und tanzend brachten die Darstellerinnen dem Publikum ihre Geschichte näher. Dabei hatten Helena Marion Scholz und Meike Gottschalk, die die Revue auch selbst geschrieben haben, sowie Tanja Haller und Vanessa Maurischat auch persönlich sichtlich Spaß.
Die Organisation des Nachmittags hatte Marlies Goßheger vom Kulturamt der Stadt Werne übernommen. Sie hatte zuvor die Aufführung der vier Schauspielerinnen in Lüdinghausen gesehen und war so begeistert davon, dass sie kurzerhand vorschlug, das spritzige Frauen-Kabarett für einen Auftritt nach Werne zu holen.
Der Vorverkauf lief allerdings etwa holprig, und die Vorstellung wurde aufgrund mangelnder Nachfrage vom Kolpingsaal in den kleineren Saal im Ratshaus verlegt. Daher konnten zuvor gemachte Platzreservierungen nicht mehr berücksichtigt werden. Aber auch im Bürgersaal erhielt jeder Besucher einen guten Platz. So erlebten die Gäste auch im kleinen Saal großes Vergnügen. Das überwiegend weibliche Publikum war begeistert – nicht nur von den Leistungen der Schauspielerinnen, sondern auch von dem Glas Sekt, das aufgrund der Verlegung ausgegeben wurde. - ar












