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Radweg auf der Zechentrasse wird vollendet

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Die Lippebrücke soll nicht länger ins Nichts führen. Der RVR baut den Zechenbahnradweg weiter. ▪
Die Lippebrücke soll nicht länger ins Nichts führen. Der RVR baut den Zechenbahnradweg weiter. ▪ © Brauer

WERNE ▪ Ende des Schildbürgerstreichs an der Lippebrücke: Der Radweg auf der ehemaligen Zechenbahntrasse kann in Werne endlich vollendet werden. Das hat die CDU-Kreistagsfraktion mitgeteilt. Nähere Angaben durch den Verband stehen noch aus.

Der Vorsitzende Willi Jasperneite verweist in seiner Pressemitteilung auf die Sitzung der Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr (RVR). Die habe bereits am 22. März ein umfangreiches Förderprogramm für den kommunalen Straßen- und Radwegebau beschlossen. Und darin seien auch die ersehnten Gelder für den Weiterbau des Rad- und Wanderweges auf der ehemaligen Bahntrasse des Bergbaus enthalten.

Die Gesamtkosten sind mit 850 000 Euro veranschlagt, der RVR bekommt dafür aus der Landeskasse 640 000 Euro Zuschuss. Wie berichtet, herrscht seit Jahren Kopfschütteln darüber, dass der Verband den Radweg zunächst von der Zeche Monopol in Bergkamen bis zur Stadtgrenze gebaut und mit beträchtlichem Aufwand dafür die Lippebrücke saniert, den Weiterbau des Weges über das Werner Zechengelände bis nach Stockum aber im Einvernehmen mit den Landesinstitutionen wegen anderer Projekte im Emscherraum verworfen hat.

Die Eröffnungstour mit Umweltminister Eckehard Uhlenberg endete seinerzeit am Zaun der Zeche Werne. Seitdem besteht eine provisorische Umleitung zur Kamener Straße.

„Als Kreistagsabgeordnete des Nordkreises Unna haben Günter Bremerich aus Lünen und ich uns natürlich für dieses Projekt stark gemacht. Wir freuen uns, dass der Radweg jetzt vollendet werden kann“, freute sich Jasperneite über das Ergebnis. Er vertritt mit dem Kollegen die CDU aus dem Kreis Unna in der Verbandsversammlung. ▪ bkr

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