Erster Spatenstich für Mehrfamilienhaus im Stadtstadion

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Zum ersten Spatenstich waren auch die ersten Käufer von Wohnungen eingeladen. Im Hintergrund ist zu sehen, wie das Gebäude einmal aussehen soll: dreistöckig mit Staffelgeschoss.

WERNE -  Etwa zwölf Monate Bauzeit sind für das Mehrfamilienhaus veranschlagt, das im Neubaugebiet Stadtstadion entlang der Kamener Straße errichtet werden soll. Jetzt erfolgte der erste Spatenstich.

Der Investor, die GST aus Lüdinghausen, nimmt dafür sechs Millionen Euro in die Hand.

Eingeladen zum ersten Spatenstich hatte der Investor die ersten Käufer von Eigentumswohnungen. Mehr als die Hälfte der 23 Einheiten sei vermarktet, berichtete GST-Geschäftsführer Hans-Theo Stadtfeld.

Bei so einem Bauvorhaben müssten Lage, Konzept und Marktakzeptanz stimmen, betonte Stadtfeld – um deutlich zu machen, dass er alle drei Voraussetzungen erfüllt sehe. Zukunftsweisend sei die Wärmeversorgung, die weitgehend ohne den umweltbelastenden Einsatz fossiler Brennstoffe auskomme. Zwar werde das Gebäude für besonders kalte Wintertage oder für den Fall technischer Probleme mit einer Gasbrennwert-Heizung ausgestattet. Der Hauptenergiebedarf werde aber über Geothermie und Wärmerückgewinnung abgedeckt, zudem gebe es auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage. Das Mehr an Umwelttechnik sowie an Dämmung spiegele sich im Preis wider, dafür falle die „zweite Miete“ deutlich geringer aus, so Stadtfeld.

Generalunternehmer für die Errichtung des vom Architekten Lothar Steinhoff (Capelle) entworfenenen Gebäudes ist die Firma Joseph Krüselmann aus Neuenkirchen, die auch den Lidl in Stockum errichtet hat. Mit den Gewerken Heizung, Sanitär und Lüftung ist eigenständig die Werner Firma Rainer Rossol betraut. Die Käufer der gehoben ausgestatteten Wohnungen kämen aus Werne und Umgebung, sagte Stadtfeld. Zu jeweils einem Drittel seien sie Anleger, Eigennutzer und Menschen, die schon jetzt eine Bleibe fürs Alter gesucht haben. - am

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