Christophorus-Schüler zeigen Projekt-Ergebnisse

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Professor Dr. Wiesmann (hi. re.) und Lehrer Christian Klümper schauen sich die Ergebnisse der Schüler an. ▪

WERNE ▪ Wer kann eigentlich helfen, wenn Miraculix der Zauberspruch entfallen ist, mit dem er unscheinbare Drähtchen in Zaubersymbole verwandeln konnte? Eine Hand voll physikbegeisterter Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q 1 des Gymnasiums St. Christophorus stellten sich dem Problem.

Im Rahmen der naturwissenschaftlichen Projekttage lösten die Schüler eine Aufgabe aus dem Bereich Werkstoffwissenschaft der Technischen Universität Dresden. Was die Schüler nicht wussen: Gestern kam Professor Dr. Hans Peter Wiesmann persönlich nach Werne, um sich die Ergebnisse der Schüler anzusehen.

Das Projekt ist bereits die zweite Kooperationsveranstaltung der Schule, die mit der TU Dresden durchgeführt wird. Bei dem ersten Modul lösten Schüler in ihrer Freizeit per Computer Aufgaben. Dabei wurden sie von Physiklehrer Christian Klümper betreut. Beim aktuellen Projekt ging es in die Praxis. „Smart Materials“ waren sozusagen der Zauberstoff, der sich hinter der Aufgabe des Miraculix versteckte. Die Schüler sollten den Formgedächtniseffekt verschiedener Metalllegierungen erkennen.

Mit ihren Versuchen lösten die Gymnasiasten eine Aufgabe, der sich Studenten im Vorstudium stellen müssen. Dieser Effekt liegt auch dem Programm „Blended-Learning-Kurs“ zugrunde, das von der Deutschen Chirurgiestiftung gefördert wird. Physik- und mathematikinteressierte Schüler sollen sich schon vor dem Abitur mit Inhalten des künftigen Studiums auseinandersetzen. Die Arbeiten können sogar zertifiziert und dann im Rahmen eines Studiums anerkannt werden.

Das Projekt ist für die Werner Schüler noch nicht beendet. Sie dürfen ihre Ergebnisse demnächst an der TU Dresden vorstellen und können damit dann auch tatsächlich den ersten „Schein“ erwerben. ▪ luk

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