An Infoständen möchten die Mitglieder die Bevölkerung aufklären. Auch für diese Aufgaben werden noch Mitstreiter gesucht. Dabei legt die BI Wert darauf, dass sich die Bürgerinitiative allein gegen die Fördermethode stellt. „Wir sind nicht generell gegen Erdgas, sondern gegen diese Art der Förderung. Das Thema Erdgas als Brückentechnologie wird in unserer Bürgerinitiative erstmal außer Acht gelassen“, so Krumkamp.
In erster Linie fordert die BI die Änderung des nicht mehr zeitgemäßen Bergrechtes, damit die Kommunen und damit auch die Bürger ein Mitspracherecht bekommen. Darüber hinaus verlangt die Initiative eine Umkehr der Beweispflicht. Die Gas fördernden Unternehmen sollen die Unbedenklichkeit ihrer Verfahren beweisen müssen. Außerdem möchte die BIGG erreichen, dass zu dem Genehmigungsverfahren eine Umweltverträglichkeitsprüfung gehört. All diese Forderungen seien nötig, um sauberes Trinkwasser zu gewährleisten.
Um in der Öffentlichkeit weiter bekannt zu werden, sollen an öffentlichen Stellen Flyer ausgelegt und Visitenkarten verteilt werden. „Wir müssen die Bürger ansprechen und informieren. Auf die realen Gefahren direkt vor ihrer Haustür muss hingewiesen werden. Viele Mitbürger wissen noch gar nicht, was Fracking ist“, sagte Krumkamp.
Außerdem berichteten die beiden Sprecher Christian Krumkamp und Gabriela Weiß von einer Veranstaltung des Kreisverbandes der Grünen in Kamen und schilderten ihre Eindrücke. Auch bei dieser Veranstaltung sei deutlich geworden, dass viele Fragen unbeantwortet seien. In Kooperation mit Bürgermeister Lothar Christ möchte die BIGG in nächster Zeit eine weitere Informationsveranstaltung in Werne organisieren.











