BVB und FCB unterstützen Aktion für krebskranken Hammer

Werne Aufruf Spender DKMS Aktion Unser Opa braucht HilfeCafer Yilmaz (L)Annika Glock (M)Jessica Fischer (R)Foto Hans Joachim Eickmann
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Cafer Yilmaz, Annika Glock und Jessica Fischer (v.l.) treiben die Registrierungsaktion voran – auch mit Plakaten.

Werne/Hamm - Ein sechsköpfiges Organisationsteam stemmt im Vorfeld der Registrierungsaktion für Klaus aus Hamm den Großteil der Vorbereitungen. Dabei erhalten sie Unterstützung von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) sowie von Borussia Dortmund und dem FC Bayern München.

Das Ziel haben die Helfer klar vor Augen: am Samstag, 23. Januar, sollen möglichst viele Personen in die Turnhalle der Barbaraschule kommen und sich als potenzielle Stammzellenspender registrieren lassen. In drei Bereichen ist und war viel Arbeit zu verrichten. Neben der Organisation des Aktionstages werden die Öffentlichkeitsarbeit und Finanzierung vorangetrieben. „Wir beraten und begleiten die Gruppen. Die eigentliche Arbeit aber übernehmen die Menschen vor Ort“, erklärt Simon Stifter, Aktionsbetreuer der DKMS.

Mindestens 500 Spender können aufgenommen werden

47 Helfer vom Verein Eintracht Werne und aus dem Bekanntenkreis sind für den Tag der Registrierung eingeteilt. Zudem werden ein Arzt und etwa zehn Arzthelferinnen, die Blut abnehmen dürfen, mit anpacken. „Damit schafft man es durchaus, 500 neue Spender aufzunehmen. Wir sehen bei der Planung auch immer zu, dass die Leute mit geringem Zeitaufwand ihr Blut abgeben können“, sagt Stifter. Zwei Helferinnen aus den Reihen der DKMS werden die Aktion in Werne begleiten.

Für prominente Unterstützung sorgte die Tochter des 55-Jährigen Klaus, der an Blutkrebs leidet. Sie schrieb einige Fußballvereine initiativ an und erhielt von Borussia Dortmund und dem FC Bayern München eine Antwort. Beide Klubs sagten per E-Mail ihre Hilfe zu. „Die Vereine haben um ein offizielles Schriftstück gebeten, denn sie wollen sich beteiligen“, erklärt Cafer Yilmaz, Jugendwart bei Eintracht Werne. Wie genau die Beteiligung aussieht, ist aber noch nicht geklärt.

Geld oder Sachspenden

„Es könnte Geld sein oder eine Spachspende. Die würden wir dann wohl durch eine Tombola zu Geld machen“, sagt er. Auch die Mitteilung, dass ein solcher Vorgang bis zu vier Wochen beansprucht, hemmt die Freude bei Yilmaz nicht. „Spenden können wir auch nach der Aktion weiterhin gebrauchen“, so der Jugendwart.

Für den 23. Januar haben sich bereits mehrere Bäckereien gemeldet, die mit belegten Brötchen helfen wollen. Getränke stehen bereit, und vielleicht sogar ein Grillwagen. „Nirgendwo wird ein Riegel davor geschoben, das ist absolut vorbildlich“, sagt Yilmaz.

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