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Renovierung in St. Benedikt läuft nach Plan

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Die letzte Ebene des vierstöckigen Gerüsts in der Kirche St. Benedikt reicht bis in das Deckengewölbe, damit die Maler über die Leiter auch dort jeden Winkel für die Renovierung erreichen können. ▪
Die letzte Ebene des vierstöckigen Gerüsts in der Kirche St. Benedikt reicht bis in das Deckengewölbe, damit die Maler über die Leiter auch dort jeden Winkel für die Renovierung erreichen können. ▪ © Middelhoff

HERBERN ▪ Die Renovierungsarbeiten in der Pfarrkirche St. Benedikt laufen auf Hochtouren. „Wir gehen davon aus, dass wir die Kirche wie geplant am ersten Advent wieder nutzen können“, erklärt Küster Uwe-Reiner Bochmann. Derzeit arbeiten Maler der Firma Dornhege an den Wänden und der Kirchendecke.

Im Inneren der Kirche ist dazu ein vierstöckiges, zehn Meter hohes Gerüst aufgebaut. Um Platz für dafür zu schaffen, mussten einige Kirchenbänke sowie die Kreuzweg-Gemälde weichen. Sie werden bis zur letzten Bauphase außerhalb der Kirche aufbewahrt.

Alle Figuren, Ornamente und der Hochaltar sind stoßfest eingepackt, damit sie während der Bauarbeiten keinen Schaden nehmen. Auch die Benedikt-Figur des Bildhauers Andreas Fabritius im hinteren Teil der Kirche steht, ist zu ihrem Schutz verhüllt worden. Nach dem Umbau kann die Statue beleuchtet werden.

Die vormals letzte Renovierung hatte die St.-Benedikt-Kirche in den neunziger Jahren erhalten. „Sie hatte eine Überholung wirklich nötig“, erklärte ein Mitarbeiter der Restaurations-Firma Dornhege. Denn: „Der Putz ist an vielen Stellen im Deckengewölbe lose, und die Wände sind ziemlich schmutzig.“ Der Dreck an Wänden und Decken stammt vom Ruß der zahlreichen Kerzen, die während der Messen brennen. Dieser Ruß wurde bereits von den Malern mit Schwämmen und Bürsten abgetragen.

Derzeit werden die Risse in der 13 Meter hohen Kirchendecke untersucht und verputzt. Außerdem werden die Kabel der Lautsprecher neu verlegt, so dass an vielen Stellen die Kirchenwände aufgestemmt werden. In den nächsten Wochen werden die Maler die Decken und Wände dann insgesamt drei Mal streichen.

Da das Bistum Münster 2013 ein neues Gotteslob auflegt, wird auch der Lichtanzeiger, der die Nummern der jeweiligen Lieder anzeigt, erneuert: „Die alten Anlagen können nur dreistellige Zahlen projizieren. Das neue Gotteslob hat aber sogar vierstellige“, sagt Bochmann.

Sobald die Malerarbeiten abgeschlossen sind, wird der Hochaltar gesäubert. Bisher läuft alles termingerecht. Sollten keine Probleme auftreten, müssten die Fristen eingehalten werden können, schätzt Bochmann. Die Kosten für das Projekt belaufen sich nach Informationen von Kirchenvorstandsmitglied Paul Ringelkamp auf rund 190 000 Euro. ▪ pam

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