Ratsinitiative für schnelles Internet

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    • 18.07.13
    • Hamm
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Ratsinitiative für schnelles Internet

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HAMM ▪ Schnelles Internet gehört heute zu den harten Standortfaktoren einer Kommune. Der Zugang zur Datenautobahn ist bei der Wahl des Wohnortes für viele Menschen genauso wichtig wie Nahversorgung, Betreuungsangebote für Kinder und gute Schulen.

Und auch Wirtschaftsunternehmen, die Arbeitsplätze bringen, siedeln sich nur dort an, wo sie ein schnelles Internet vorfinden.

In Hamm hinkt der Netzausbau der Entwicklung hinterher, außerdem ist die Versorgungsstruktur uneinheitlich. Einige Stadtteile haben zeitgemäße, schnelle Verbindungen, andere das Nachsehen. „Im Hinblick auf das wirtschaftliche Potenzial muss dies in Hamm dringend geändert werden“, heißt es in einem Antrag der SPD, der am Dienstag einstimmig vom Rat angenommen wurde. Jetzt sei es höchste Zeit zu handeln, um den Anschluss nicht zu verlieren. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, „sich massiv für ein flächendeckendes Hochleistungsnetz für schnelles Internet auf dem Stadtgebiet einzusetzen und den Breitbandausbau in Hamm massiv voranzutreiben.“

Doch wie wird die Verwaltung vorgehen? „Als Stadtverwaltung können wir nicht eigenständig handeln“, sagte Rathaussprecher Christian Strasen auf Anfrage. Die Fördermöglichkeiten beschränkten sich auf den ländlichen Raum. Noch einmal werde intensiv geprüft, was auf Hammer Stadtgebiet möglich wäre. „Aber wir sind auch auf Eigeninitiative angewiesen“, so Strasen. Das Beispiel Wambeln sei mustergültig. Hier habe eine private Initiative, die dann von politischen Anträgen flankiert wurde, letztlich zum Erfolg geführt. Die Stadt werde auch an die Wohnungswirtschaft in Hamm appellieren. Schließlich sei ein schneller Internet-Anschluss eine Wertsteigerung und ein erheblicher Werbefaktor. Möglicherweise werde es künftig schwer werden, Baugrundstücke abseits der Datenautobahn zu verkaufen. Auch bei Erschließungsträgern werde die Stadt an die Türe klopfen. Letztlich beruhe aber alles auf Freiwilligkeit. Die Stadt habe keine rechtliche Möglichkeit, entsprechende verbindliche Vorgaben in Bebauungsplanverfahren einzuführen. ▪ dfb

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DSLDESERT19.07.2013, 08:26Antwort
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Ich irre gar nicht. Im Goorweg ist lt. Telekom auch kein DSL möglich. Die Telekomdatenbank ist keine Wischie-waschie-Datenbank. Sie basiert auf realen Werten (genaue Leitungslänge und Aderquerschnitte).

Alles was bei der Telekom verfügbar ist, ist die Minimalbandbreite bei anderen alternativen Anbietern die Open-End-Ram schalten.

Ein Beispiel: Zeigt der Telekomcheck DSL 384 KBit/s an, liegt deine Dämpfung zwischen 50,01 dB und 55 dB.
Bei anderen Anbietern kannst du dabei noch DSL 3000 bis DSL 1000 rausholen, je nach Beschaltungsdichte und Störungspotenzial der von dir genutzen Doppelader.

Zeigt der T-DSL Verfügbarkeitscheck "kein DSL verfügbar" an, wie bei mir und dir, dann liegt die Dämpfung zwischen 55,01 und unendlich dB (eher 75 dB :-) ).

Wenn du Glück hast kannst du bei diesen Dämpfungen (zu mindestens unter 62 dB) noch einen "wackeligen" DSL 800 bis 1500 rausholen. Wackelig deshalb, weil jeder noch so kleine Störeinfluss die Leitung zum Erliegen bringt und es in einem Dauer Resync endet oder dir gar große Teile des Signalspektrums bzw. der Bandbreite wegbrechen.

Ich hatte z.B. 2010 mit einem alternativen Carrier (Alice) noch DSL 1500 (netto) mit 58 dB. Was ich als einigermaßen akzeptabel befand. 2012 war es dann soweit. Es gab so viele Störer, dass das Modem nicht mal mehr mit der Minimalrate von 400 Kbit/s (Brutto-Downstream) syncen wollte. Auch vom Upload blieb weniger als der Hälfte (111 KBit/s (brutto)) übrig.

Siehe da, selbst Alice (jetzt O2) hat in meiner gesamten Straße den Verfügbarkeitscheck deaktiviert.
Haben wohl gemerkt, dass es keinen Sinn mehr hat wenn Kunden andauernd von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

Rouqfore19.07.2013, 05:49
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Freier Internet Zugang via WLAN Hotspot? Vor 10 Jahren waren die Kosten fürs Telefonieren mehr als üppig. Heute gehen wir in´s Internet und holen uns die erforderlichen Infos oder kommunizieren oftmals kostenlos, bzw. via Flatrate. Nur was fehlt ist ein freier WLAN Zugang. Heute noch Zukunftsmusik, in einigen Jahren selbstverständlich. Wenn auch verspätet, wird dieses "kostenlose" Angebot auch in Hamm "irgendwann" großflächig vorgehalten werden. Für die weitere Entwicklung (Vernetzung) unserer Informationsgesellschaft unentbehrlich. Vielleicht eine Anregung für die Stadt Hamm - die "vernetzte" Stadt der Zukunft zu sein. So holt man junge Menschen nach Hamm und nicht mit einem 110 Millionen Euro teuren Lippesee.

Thomas Georg19.07.2013, 03:01
(1)(0)

@ DSLDESERT

Hallo
Du irrst. 6000 wäre ein Traum.
Anbieten tun die Provider das schon, nur Liefern .......
Im Goorweg ist noch nicht mal 1000 möglich.
Und das wo auf diese Straße Gewebetreibende angesiedelt sind und werden.

Das Kabel das bei uns zur Verfügung steht ist für die Versorgung eines Industriegebietes in der nähe gelegt worden. Und da wird doch wohl eine Litze für uns frei sein.

Aber musst du nicht auch Lachen (wenn es nicht so Traurig wäre) wenn man die Werbung sieht
"Wir investieren in das Netz der Zukunft"
Mit dem Untertitel "Gesponsert von der Öffentlichen Hand"

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