Sie war auch Thema, als am Nachmittag Altbundespräsident Richard von Weizsäcker mit Ehefrau Marianne zu einer Veranstaltung der Weizsäcker-Stiftung vorfuhren und fast an der gleichen Stelle parkten.
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„Ich bin heute ohne Knöllchen hier. Dafür hat der Staatsschutz eine Abmahnung bekommen. Das zeigt, dass alle gleich sind in dieser Stadt“, verkündete der OB in seinem Grußwort und unter großem Beifall. Tatsächlich war der Fahrer des Berliner Benz’ von Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienstes aufgefordert worden, das Auto unverzüglich zu entfernen, wie Stadtsprecher Christian Strasen am Abend von sich aus mitteilte. Solch eine mündliche Verwarnung hätte auch am Freitag ausgesprochen werden können, als der HAM-OB-1-Benz auf dem Gehweg stand. Weil der Fahrer aber nicht greifbar war, gab’s das 15-Euro-Knöllchen, das mittlerweile auch schon bezahlt wurde.
Richtig zu stellen ist von unserer Seite, dass das Knöllchen am Freitag tatsächlich nicht unter dem Scheibenwischer des Dienstwagens klemmte. Stadtsprecher Strasen korrigierte diese Mutmaßung unserer Redaktion. Der wahre Ablauf war demnach wie folgt: Ein Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes habe sich per Handy bei seinem Amtsleiter erkundigt, um zu erfragen, wie er mit dem prominenten Falschparker umgehen solle. Daraufhin wurde entschieden, dass ein Knöllchen geschrieben, aber der Dienstwagen nicht öffentlich zur Schau gestellt werden solle. Die gebührenpflichtige Verwarnung wurde direkt ans OB-Büro geschickt. ▪ fl














