Straßenbau NRW beantragt Anhörung zu L 851 zwischen Drensteinfurt und Sendenhorst

Straßen NRW plant eine Begradigung der L 851, die in der Vergangenheit oft Unfallschwerpunkt für Motorräder und Autos war.

Drensteinfurt/Sendenhorst - Es kommt wieder Bewegung in die Zukunftsplanungen für die Landesstraße 851 zwischen Drensteinfurt und Sendenhorst.

Zuletzt wurden dort Tempo 40-Schilder aufgestellt, doch eine zufriedenstellende Lösung für die stark befahrene Straße lässt seit Jahren auf sich warten.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup versprach vor kurzem bei einem Besuch im Drensteinfurter Rathaus, dass er NRW-Verkehrsminister Michael Groschek nochmals auf die mangelhafte Situation der Landesstraße hinweisen werde. Nun hat die Regionalniederlassung Münsterland des Landesbetriebs Straßenbau NRW ein Anhörungsverfahren zum Ausbau der Straße bei der Bezirksregierung Münster beantragt.

„Wir haben versucht, auf freiwiller Basis mit den Grundstückeigentümern eine Lösung zu finden“, sagt Stefan Brink von Straßenbau NRW. Dies sei gescheitert, so dass der Betrieb jetzt die Planfeststellungsunterlagen an die zuständige Bezirksregierung übergeben hat, um ein rechtmäßiges Anhörungsverfahren zu beantragen. Die Unterlagen werden zu einem späteren Zeitpunkt in Drensteinfurt und Sendenhorst öffentlich einsehbar sein.

Der rund vier Kilometer lange Bauabschnitt zwischen dem Anschluss L 585 (Natorp) /L 851 (Averdung) und der Gaststätte „Zur Waldschänke“ wird mit einer Fahrbahnbreite von sieben Metern und einem Bankett von 1,50 Meter geplant. Entlang der Nordostseite der L 851 wird ein 2,50 Meter breiter, kombinierter Geh- und Radweg hinter einem 1,75 Meter breiten Trennstreifen geführt. Letztendlich würden diese Maßnahmen auf dem Teilstück zu einer Kurvenbegradigung führen, so Brink weiter.

Zwar sei der Entwurf für den Umbau bereits seit Anfang des Jahres fertig, doch könne mit der Beantragung des Verfahrens nicht auf eine schnelle Lösung gehofft werden, erläutert der Koordinator bei Straßenbau NRW. Falls die Bezirksregierung dem Antrag stattgibt, folgt ein Anhörungsverfahren, bei dem Kommunen, Verbände und Eigentümer ihre Einwände darlegen können. Diese würden anschließend bei einem Eröterungstermin ausführlich diskutiert.

Der eingereichte Antrag bedeutet somit einen kleinen Schritt in Richtung Kurvenbegradigung der stark frequentierten Strecke, die auch als Unfallschwerpunkt für Motorräder und Autos bekannt ist. - jdw/da

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