Spielplatz an der Friedenskirche bleibt

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Der Turm an der Friedenskirche wird wohl ebenfalls abgerissen.

Rinkerode - Die Fläche rund um die ehemalige Friedenskirche sorgte seit längerem für Diskussionen und Spekulationen. Jetzt scheint klar zu sein, wie die zukünftige Nutzung der Fläche gestaltet werden soll:

Demnach soll der Spielplatz an der Kirche erhalten bleiben, der Kirchturm könnte zusammen mit der 2014 entwidmeten Kirche abgerissen werden. Das geht aus der Vorlage der Verwaltung für die Sitzung des Bauausschusses am kommenden Montag (Alte Post, 17 Uhr) hervor.

Betont wird, dass der Turm von Seiten des Denkmalamtes des LWL nicht als denkmalwürdig eingestuft wird. Ein Erhalt des Turmes „erschwere die angestrebte Nachnutzung“ der Fläche. Damit erscheint ein Abriss wahrscheinlich.

Neue Wohneinheiten

Für den Spielplatz bestehe „kein Bedarf an der Verlegung“, so die Verwaltung. Rinkeroder Bürger hatten vorgeschlagen, den Spielplatz auf das Gelände im Bereich des Amselweges und Finkenweges zu verlegen, unter Einbeziehung und Erhalt des Kirchturmes. Dieser sei in „beispielhafter Zusammenarbeit zwischen den evangelischen und katholischen Christen“ in den 80er Jahren errichtet worden, heißt es in einem Brief an die Verwaltung. Diese erteilte dem Ansinnen der Bürger nun eine Absage. Es wurde deutlich, dass sich auch einige der Anwohner an der Friedenskirche gegen diesen Vorschlag aussprachen, sie befürchten vor allem eine Zunahme der Lärmbelastung.

Verschwinden wird wohl zudem der bisher vor allem von Kindern genutzte „Bolzplatz.“ Dieser sei „aufgrund der gesetzlichen Lärmschutzanforderungen planungsrechtlich nicht zulässig“, heißt es in der Vorlage. Im nördlichen Bereich der Fläche am „Göttendorfer Weg“ sollen von einem Investor zwei Mehrfamilienhäuser mit maximal fünf Wohneinheiten sowie auf der südlichen Fläche weitere zwei Einfamilienhäuser mit je zwei Wohneinheiten errichtet werden. Ziel sei eine „innerörtliche Nachverdichtung“, so die Verwaltung.

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