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Vier junge Leute wollen bei der Betreuung der Flüchtlingskinder in Bönen helfen

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Von: Karl Löbbe

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Inge Thomas (Mitte) freute sich über die Zusagen von Pauline Kulle, Felix Ehlert, Toprak Öztürk und Lisa Grundhöfer.  - Foto Löbbe
Inge Thomas (Mitte) freute sich über die Zusagen von Pauline Kulle, Felix Ehlert, Toprak Öztürk und Lisa Grundhöfer. - Foto Löbbe

Bönen - Der Aufruf der Bildungsinitiative Bönen hat Früchte getragen. Zum Treffen am Mittwochabend im Treffpunkt Go in begrüßte die Vorsitzende Inge Thomas schon vier junge Leute, die sich künftig als ehrenamtliche Betreuer beim geplanten Spielvormittag für Flüchtlingskinder engagieren wollen.

Pauline Kulle, Felix Ehlert und Toprak Öztürk vom Marie-Curie-Gymnasium sowie die Sozialpädagogikstudentin Lisa Grundhöfer wollen eine solche Aufgabe übernehmen. Sie berichteten zudem von großer Resonanz bei ihren Mitschülern, sodass die Lernpaten ihrem Projekt positiv entgegensehen und mit weiteren Betreuern rechnen können.

Der erste Spielvormittag ist für Samstag, 9. Januar, von 11 bis 13 Uhr in den Räumen der Seniorentagesstätte der Gemeinde an der Bahnhofstraße geplant. Eingeladen werden dazu alle schulpflichtigen Mädchen und Jungen aus Flüchtlingsfamilien im Alter von sechs bis vierzehn Jahren. Das Angebot gelte aber auch für alle anderen interessierten Kinder, betonte Inge Thomas. Auch die Eltern seien willkommen. Diese gewünschte Offenheit solle die Integration fördern und helfen, Sprachbarrieren zu überwinden.

Die seien bald kein Problem, weil die Flüchtlingskinder schnell lernen würden. Zum Einstieg sollen leicht erklärbare und wenig sprachgebundene Spiele eingesetzt werden. Um das Angebot bekannt zu machen, will die Bildungsinitiative Bönen die Schulen, die Sprachkurse, den Caritas-Kleiderladen „Cariert“, die Nachmittage des „Café Freundschafts“ der Kirchengemeinden und den Verein „Zuflucht.Bönen“ als Informationsplattform nutzen. Plakate und eine mehrsprachige Broschüre sollen so weiträumig auf das Projekt aufmerksam machen.

Zum Auftakt am Samstag, 9. Januar, soll die Seniorentagesstätte mit Luftballons geschmückt werden, um den Spielstandort zu markieren und den Aufmerksamkeitsfaktor zu erhöhen. Bürgermeister Stephan Rotering stehe dem Projekt außerordentlich positiv gegenüber und habe daher auch die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen, berichtete Inge Thomas.

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