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    • 30.01.13
    • Bönen
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Bönener Großunternehmen wollen 2013 weiter wachsen

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BÖNEN -  Mit Optimismus sind die großen Unternehmen in den Bönener Gewerbegebieten in das Jahr 2013 gestartet. Das ergab eine Umfrage unserer Zeitung bei einigen der international tätigen Betriebe und größten Arbeitgeber in der Gemeinde. Mehrere Unternehmen sprechen von Investitionen und Neueinstellungen

Schmitz und Söhne wollen mit ihren medizinischen Einrichtungsprodukten weiter wachsen. - Foto: Flanse

Schmitz und Söhne wollen mit ihren medizinischen Einrichtungsprodukten weiter wachsen. - Foto: Flanse

Bei Welser, Schmitz und Söhne sowie Kik ist von Wachstum, Expansion, Investitionen und Neueinstellungen die Rede. Der WA wollte von den Firmensprechern wissen: Wie beurteilen Sie bezogen auf Ihr Unternehmen in Bönen die wirtschaftlichen Aussichten für 2013? Sind in diesem Jahr Investitionen und Neueinstellungen in Bönen geplant? Die Antworten fielen durchweg positiv aus.

Werner Stöbich, Pressesprecher von Welser-Profile (rund 750 Mitarbeiter in Bönen): „Wir erwarten für 2013 eine ähnlich gute Entwicklung wie für das Jahr 2012 und sind sehr optimistisch. Welser Profile wird neben dem Ausbau des Kerngeschäfts und der damit verbunden Technologien und Prozesse weiter auch neue Märkte erschließen.

2013 werden Investitionen vor allem im Bereich der Prozess- und Anlagenoptimierung platziert. Hinsichtlich neuer Mitarbeiter sind vor allem Fachkräfte und Technologieexperten gefragt.“

Franz-Josef Ingermann, Vertriebs- und Marketingleiter von Schmitz und Söhne GmbH & Co KG (145 Mitarbeiter in Bönen): „Schmitz entwickelt und produziert seit 1971 hochwertige medizintechnische Einrichtungen wie Operationstische, Untersuchungs- und Behandlungssysteme für die Gynäkologie und Urologie und medizinisches Mobiliar am Standort Bönen. Wir vertreiben unsere Produkte weltweit über unser internationales Vertriebsnetz. Auch in 2013 erwarten wir eine positive Geschäftsentwicklung im Inlands- als auch im Auslandsgeschäft. Während in Südeuropa aufgrund der Euro-Krise geschwächte Märkte zu erwarten sind, sehen wir, wie auch schon in 2012, gutes Wachstumspotential in Deutschland, in den ehemaligen GUS-Staaten, Asien, dem Mittleren Osten und Südamerika.

Am Standort Bönen sind 145 festangestellte Mitarbeiter in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Einkauf, Fertigung, Qualitätsmanagement und Logistik beschäftigt, von denen 43 Mitarbeiter ihre Ausbildung bereits bei Schmitz absolviert haben. Derzeit werden 13 Mitarbeiter in den Berufen Technischer Produktdesigner, Mechatroniker, Industriemechaniker und Industriekaufmann ausgebildet. Auch 2013 planen wir, vier neue Ausbildungsplätze und ein duales Studium im Bereich der Elektrotechnik anzubieten. Darüber hinaus möchten wir in 2013 weitere Mitarbeiter in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Fertigung und Logistik in Bönen einstellen. Bei anhaltend positiver Geschäftsentwicklung sind in den kommenden Jahren Investitionen am Standort Bönen geplant.“

Beatrice Volkenandt, Pressesprecherin von Kik Textilien und Non-Food GmbH (rund 1000 Mitarbeiter in der Bönener Europazentrale): Europaweit sind rund 21 000 Mitarbeiter für Kik tätig. Einhergehend mit der weiter voranschreitenden Expansion werden wir auch 2013 entsprechende Fachkräfte einstellen. Eine genaue Zahl können wir jedoch noch nicht mitteilen, da sich diese an dem tatsächlichen Bedarf orientiert.

Im Bereich Ausbildung hingegen steht die Anzahl der Ausbildungsstellen bereits fest: Bundesweit planen wir 500 Auszubildende, davon 22 Auszubildende für die Europazentrale, einzustellen.

Wirtschaftlich betrachtet werden wir im kommenden Jahr unsere Expansion fortführen und planen rund 150 Neueröffnungen europaweit. Ziel ist es, unser Filialnetz in den kommenden Jahren auf 4000 Filialen auszuweiten und für unsere Kunden weiterhin der Nah- und Grundversorger zu sein.“

Keine Antwort hat die WA-Redaktion von Klöckner & Co. mit Blick auf Becker-Stahl und von Stappert Stahlhandel bekommen. Dr. Ulrich Hüllmann, Chef von GEA Farm Technologies, betonte, dass er aus gesetzlichen Gründen keine Einschätzung zu den wirtschaftlichen Aussichten der in Bönen angesiedelten Sparte des im MDax notierten Konzerns abgeben dürfe, da sich dies auf den Aktienkurs auswirken könne. Er verwies auf die GEA Group AG. Anlässlich einer Investorenkonferenz vor zwei Wochen in New York hatte Dr. Helmut Schmale, Finanzvorstand der GEA Group Aktiengesellschaft, den Auftragseingang des Konzerns für das Geschäftsjahr 2012 vorbehaltlich der finalen Abschlussprüfung mit rund 5,9 Milliarden Euro beziffert. Dies entspreche einer Steigerung von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr und treffe damit die Erwartungen. Am 6. Februar will GEA auf der Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf den Ausblick für 2013 veröffentlichen. - li

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