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Nach der Sitzung besuchte der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr unter anderem das Jugendgästehaus in Rünthe. ▪
Nach der Sitzung besuchte der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr unter anderem das Jugendgästehaus in Rünthe. ▪ © Hillebrand

BERGKAMEN ▪ Erst wurde über das Radeln diskutiert und anschließend in die Pedale getreten: Auf Antrag der Grünen beschäftigte sich der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr gestern bei seiner Sitzung in der Römerberghalle mit dem Radverkehr in Bergkamen.

Nach der Sitzung wurde die aus Mitteln des Konjunkturpaketes II finanzierte Sanierungsmaßnahme der Halle begutachtet, danach ging es mit dem Rad zum Sportplatz Overberge. Schließlich legten die Mitglieder am Jugendgästehaus in Rünthe einen Stopp ein.

Der Hintergrund des Grüne/GAL-Antrags: Bergkamen wurde zwar kürzlich in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte (AGFS) aufgenommen, darauf sollte sich die Stadt aber nicht ausruhen, so die Grünen.

Für die Verwaltung erläuterte Hans Irmisch die geplanten Maßnahmen. Im Jahr 2006 beschloss der Rat der Stadt das Radwegekonzept, dessen Ziele in den nächste Jahren abgearbeitet werden. Für 2010 stehen an Mitteln für die Umsetzung des Konzeptes 20 000 Euro sowie 2 500 Euro für die Erweiterung der vorhandenen Radwegebeschilderung zur Verfügung.

So wurde der Radweg aus Richtung Werne kommend auf dem ehemaligen Anschlussgleis von der Justus-von-Liebig-Straße bis in die Stadtmitte an die Präsidentenstraße nach dem Nordrhein-Westfälischen-Beschilderungssystem ausgeschildert. Weitere Ausschilderungen erfolgen am Datteln-Hamm-Kanal, an der Südseite von der Marina bis zur Stadtgrenze Hamm sowie durch die Marina Rünthe, teilte Irmisch mit.

Der Radweg im so genannten „Schering-Wald“ nördlich des Buchenweges wird saniert. Dafür muss der vorhandene Belag komplett aufgebrochen werden.

Im Rahmen der Sanierung der Landwehrstraße im Abschnitt zwischen der Töddinghauser Straße und Bambergstraße muss der Kreisverkehr Töddinghauser-/Landwehrstraße so umgebaut werden, dass die Radfahrer aus allen Richtungen sicher auf die Fahrbahn geleitet werden. Auf der Wunschliste steht das letzte Teilstücke des Radwegs auf der ehemaligen Bahntrasse von Bergkamen bis zur Lippequerung in Werne. Die noch fehlende Anbindung über die Industriestraße bis zur Königstraße soll nach Angaben des Regionalverbands Ruhrgebiet (RVR) bis 2011 fertig gestellt werden.

Beim gestrigen Besuch im Gästehaus berichtete Dezernent Horst Mecklenbrauck den Ausschussmitgliedern über die energetische Sanierung und die Umbauarbeiten. Der Betrieb wurde im März diesen Jahres aufgenommen. ▪ hal

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