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Lücke des Radweges wird zügig geschlossen

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Von der Industriestraße aus soll der Radweg bis zur Bahntrasse in Overberge weitergeführt werden. ▪

BERGKAMEN ▪ Eine gute Nachricht für alle Radler: Der Regionalverband Ruhr kann die fehlende Lücke des Weges von der Industriestraße bis zur alten Bahntrasse in Overberge schließen und schon bald mit dem Bau beginnen. „Die Genehmigungen sind alle vorhanden“, sagte am Montag Baudezernent Dr. Hans-Joachim Peters.

Noch vor einigen Tagen hatte der RVR mit einer weiteren Verzögerung gerechnet. Der Grund: Für den Lückenschluss musste der Regionalverband Grund erwerben. Da ein Anlieger aber nicht verkaufen wollte, wurde ein Umweg durch ein Gebiet notwendig, für das im Rahmen des „Waldumwandlungsverfahrens“ eine Genehmigung der Forstbehörde eingeholt werden musste, um Rodungsarbeiten durchführen zu können.

Das ist in der Zwischenzeit geschehen, allerdings ist die offizielle Freischneidefrist abgelaufen. Bis Ende Februar durften Gehölze beschnitten werden. Nach Angaben von Dr. Peters gibt es jedoch Ausnahmefälle. Nach eingehender Überprüfung der Gegebenheiten vor Ort, insbesondere der Vegetation, darf auch noch wenige Tage nach dem Fristende geschnitten werden. Ursprünglich hätte der RVR bis zum Herbst mit den Arbeiten bis zum Ende der Vegetationsperiode warten müssen. Damit steht einer zügigen Vollendung der Trasse bis zur Lippebrücke in Rünthe nichts mehr im Wege. Von Werne soll der Radweg Richtung Hamm fortgeführt werden.

Auch ein weiteres Hindernis stellt sich nicht mehr in den Weg. Mögliche Altlasten, durch den früheren Güterbahnverkehr und durch Unkrautvernichtungsmittel entstanden, sind nicht so stark im Boden vertreten, als dass der Bau gestoppt werden müsste. „Zudem wird der Weg ja versiegelt“, sagt Peters. ▪ hal

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