BergGalerie soll 2015 öffnen

Mit dem ersten Bauabschnitt für die BergGalerie soll im Frühjahr 2014 begonnen werden.

BERGKAMEN -  Während mit dem Abriss des Turmes möglicherweise noch in diesem Jahr begonnen wird, soll der Startschuss für den eigentlichen Umbau der Turmarkaden zur BergGalerie im Frühjahr 2014 erfolgen.

„Es sind zwei Bauabschnitte geplant“, sagt Brigitte van der Jagt vom Investor CharterHaus. Für den ersten, größeren Bereich (14 000 Quadratmeter Geschäftsfläche) ist die Fertigstellung für 2015 vorgesehen, der zweite Abschnitt (5000 Quadratmeter) folge im Jahr darauf.

CharterHaus musste kurzfristig umplanen, da sich die Sparkasse aus der Reihe der künftigen Mieter verabschiedete. Wie berichtet, will das Geldinstitut 2016 ein eigenes Domizil in Nachbarschaft des Rathauses beziehen.

Ansonsten soll sich die Einkaufsgalerie durch einen Branchenmix auszeichnen. „Auf alle Fälle wird es einen Supermarkt geben. Wir sind in Verhandlungen mit Edeka“, sagt van der Jagt. Weiterhin möchte man Textilketten wie „New Yorker“ oder H&M locken sowie Schuhgeschäfte, Geschäfte für Schreibartikel und vieles mehr. Auch die Discothek wird wieder zu den Mietern zählen. Sie werde dann im zweiten Obergeschoss angesiedelt.

Wegen der Unterteilung in zwei Bauabschnitte können Deichmann und C&A den Betrieb während der Arbeiten fortführen. Der Centershop muss in dieser Zeit raus, ob er nochmal wiederkommt, steht noch nicht fest.

Von den Mietverträgen hängt das Wohl und Wehe des Umbaues ab – genauer gesagt die Finanzierung. Ohne abgeschlossene Mietverträge gibt es von den Banken kein Geld.

Wie Peters im Ausschuss berichtete, stößt das Projekt auch bei den Nachbarstädten im Rahmen des „Einzelhandelskonzeptes (EHK) Östliches Ruhrgebiet“ auf Zustimmung – mit einer kleinen Änderung: Die 7 000 Quadratmeter, die in der BergGalerie für Textilgeschäfte vorgesehen waren, mussten auf 6 250 Quadratmeter reduziert werden. Die Zustimmung der EHK-Mitglieder wird nun aber für die nächsten Wochen erwartet.

Brigitte van der Jagt hatte in der Sitzung nicht nur den Architekten mit in die Sitzung gebracht, sondern auch einen Verkehrsexperten. Das Ingenieurbüro Koehler und Leutwein hat im Auftrag von CharterHaus ein Verkehrsgutachten erstellt. Dabei wurde das derzeitige Verkehrsaufkommen gezählt und das künftige prognostiziert. „Wir gehen von zusätzlich 4000 Autos pro Tag aus“, berichtet Stefan Wammetsberger. Der Verkehrsplaner hat die umliegenden vier Verkehrsknotenpunkte mit den Kreisverkehren auf die Belastbarkeit hin untersucht. Sein Fazit: Alle seien geeignet, zusätzlichen Verkehr aufzunehmen.

Bei der Verkehrsführung sind zwei bedeutende Veränderungen vorgesehen: Die Zufahrt zum Parkhaus erfolgt weiterhin über die Hubert-Biernat-Straße, die Ausfahrt ist künftig an der Gedächtnisstraße. Schallschutzmaßnahmen sollen die Nerven der Anwohner schonen.

Über den hinteren Hof und über die Gedächtnisstraße wird weiterhin der Hauptanlieferverkehr (120 Lkw pro Tag) fließen. Gleichzeitig soll aber auch an anderen Stellen der BergGalerie schnelles Be- und Entladen ermöglicht werden. - hal

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare