Westernstadt bewegt die Bürger in Dolberg

Sie sprachen über die Westernstadt: Ludger Brehe (von links), Sebastian Theismann, Henning Rehbaum, Heiner Nigges, Theo Kerkmann, Peter Bruland, Josef Wickord. ▪
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Sie sprachen über die Westernstadt: Ludger Brehe (von links), Sebastian Theismann, Henning Rehbaum, Heiner Nigges, Theo Kerkmann, Peter Bruland, Josef Wickord. ▪

DOLBERG ▪ CDU-Landtagsabgeordneter Henning Rehbaum hat sich jetzt mit Vertretern der CDU Dolberg und der Bürgerinitiative (BI) gegen die Westernstadt zu einem Informationsgespräch getroffen.

Die Westernstadt sei ein Thema, das die Dolberger sehr bewege, erklärte Rehbaum. Deshalb interessiere ihn der Stand des Verfahrens besonders. „In der alltäglichen Arbeit als Mitglied im Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung komme ich zwangsläufig auch mit ähnlich gelagerten Fällen in NRW in Kontakt.“ Fragen der Bürgerinitiative, inwieweit Landesrecht betroffen sein könnte, wolle er prüfen.

„Beispielsweise entstehen in einem Gewerbegebiet vergleichbarer Größe durchschnittlich 600 hochqualifizierte Arbeitsplätze“, sagte Heiner Nigges, Sprecher der Bürgerinitiative. Dies seien deutlich mehr als die geplanten rund 100 Arbeitsplätze mit Schwerpunkt im prekären Niedriglohnbereich. Man solle deshalb bisherige Pläne eines Gewerbegebietes weiterverfolgen, selbst wenn die Fläche für ein paar weitere Jahre ungenutzt bliebe.

Die CDU wolle weiter kritisch bleiben und das Verfahren neutral begleiten, erklärte Ortsausschussvorsitzender Philipp Gößling. Eine abschließende Entscheidung des Stadtrats sei noch nicht gefällt. „Und wir werden die Einwände der Bürger natürlich mit in unsere weiteren Beratungen nehmen“, ergänzte Sebastian Theismann, Vorsitzender der CDU Dolberg, abschließend. ▪ WA

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