Nützlinge fürs Beet: Chemischen Pflanzenschutz ersetzen

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An der Unterseite dieses Tomatenblattes wird die Schlupfwespe gezüchtet. Neben ihren dunklen Eiern sind viele Exemplare des Schädlings Weiße Fliege zu sehen, eine willkommene Nahrung für die Schlupfwespe. Foto: Patrick Pleul

Was haben Schlupfwespen und das Bakterium Bacillus thuringiensis gemeinsam? Sie gelten als Nützlinge, die dabei helfen, Schädlinge im Garten zu bekämpfen. Mit ihnen lassen sich die oft giftigen chemischen Pflanzenschutzmittel ersetzen.

Berlin (dpa/tmn) - Chemische Pflanzenschutzmittel halten Schädlinge im Garten fern - doch ihr Einsatz kann sich negativ auf Mensch und Umwelt auswirken. Eine Alternative sind Nützlinge, die im professionellen Gartenbau schon lange zum Einsatz kommen, wie das Umweltbundesamt erklärt.

Schlupfwespen zum Beispiel helfen gegen Weiße Fliegen, Nematoden gegen Maulwurfsgrillen und das Bakterium Bacillus thuringiensis gegen Buchsbaumzünsler. Häufig kosteten Nützlinge nicht mehr als chemische Pflanzschutzmittel, und es bestünden keine Umwelt- und Gesundheitsgefahren durch falsche Anwendung der Produkte, so das Umweltbundesamt. Nützlinge werden auch durch einen naturnahen und abwechslungsreichen Garten angelockt - etwa mit Totholz, Blätterhaufen, Hecken, Trockenmauer und Teich.

Wer auf Chemie im Garten verzichten will, kann außerdem Pflanzen wählen, die auf natürliche Weise von Schädlingen gemieden werden. Schnecken zum Beispiel trauen sich nicht an Ringelblume, Bartnelke, Iris und Akelei, erklärt die Behörde. Und die Stabtomate Phantasia sei resistent gegen Kraut- und Braunfäule sowie Echten Mehltau.

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