Fördert die Herbst-Blüte: Schnitt des Rittersporns im Juni

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Alle Teile des Rittersporns sind stark giftig. Foto: Emily Wabitsch

Sie sind blau-violett, rosafarben oder weiß: Die Blüten des Rittersporns. Derzeit sind sie der Hingucker im Staudengarten. Was für die Pflege wichtig ist:

Berlin (dpa/tmn) - Die Blüten sehen aus wie Kerzen, die Farben sind herrlich frisch mit Blau-Violett, Rosa oder Weiß. Der Rittersporn (Delphinium-Hybriden) ist ein Augenschmaus im Juni. Fast zwei Meter ragen einige Sorten in den Sommerhimmel.

Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) rät, verblühte Kerzen zurückzuschneiden. Dann erblühen die prachtvollen Stauden im September noch einmal. Die Höhe der Pflanzen ist aber auch tückisch: 

Besonders die hohen Sorten der Delphinium-Elatum-Gruppe sollten gestützt werden, damit sie bei Wind nicht umknicken. Kompakter wächst die Belladonna-Gruppe, die daher von Natur aus standfester ist. Alle Sorten sind vor allem im Sommer durstig und müssen regelmäßig gegossen werden, erklärt der BDG. Da Rittersporn viele Nährstoffe braucht, freut er sich über regelmäßige Düngergaben, zum Beispiel Hornspäne.

Zum Ärger vieler Gärtner lieben auch Schnecken den Rittersporn. Gefährdet sind die Pflanzen besonders, wenn sie im Frühjahr austreiben. Ein Schneckenzaun oder regelmäßiges Absammeln hält die gefräßigen Tiere aber in Schach.

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