Wie man helfen kann: Wer Stammzellspender werden darf

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Ein an Leukämie erkrankter Patient erhält eine Knochenmarkspende. Foto: Matthias Balk

Im Kampf gegen Blutkrebs hat die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) seit 1991 rund 56 000 Patienten eine neue Lebenschance ermöglicht. Insgesamt sind heute 6,3 Millionen Menschen als Stammzellspender registriert. Aber wer eignet sich eigentlich dafür?

Berlin (dpa/tmn) - Grundsätzlich kann sich jeder zwischen 17 und 55 Jahren neu in das Register für Stammzellspender aufnehmen lassen. Für eine Spende kommen dann registrierte Personen zwischen 18 und 60 Jahren infrage.

Ausgeschlossen sind allerdings Menschen, die zum Beispiel chronisch krank sind, eine schwere Herz-Kreislauferkrankung oder Krebs haben oder weniger als 50 Kilogramm wiegen, erläutert Sandra Bothur, Geschäftsführerin der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS). "Dabei geht es darum, dass auch für den Spender kein unnötiges Risiko besteht."

Die Registrierung ist unter www.dkms.de möglich. Im Anschluss bekommt man per Post ein Wattestäbchen-Set zugeschickt. Der Abstrich der Wangenschleimhaut wird zurück ans DKMS-Labor gesendet. Nach der Analyse wird man anonym in einem weltweiten Spender-Register aufgenommen. Außerdem gibt es immer wieder die Möglichkeit, sich zum Beispiel bei Aktionen oder im Betrieb typisieren zu lassen.

DKMS - Antworten auf häufige Fragen

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