Kippen und Fühlen: Details verraten Falschgeld

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Eine "55-Euro-Banknote" und eine sogenannte "Party-Banknote". Foto: Boris Roessler

Geldfälscher können echte Scheine sehr gut kopieren, aber trotzdem kann man Falschgeld erkennen. Der Blick auf die Details ist nötig.

Wiesbaden (dpa/tmn) - Den Daumen und eine Lupe - mehr braucht man eigentlich nicht, um Falschgeld auszumachen. Die Deutsche Bundesbank rät zu einem Schnelltest mit Fühlen, Kippen und einem genauen Blick auf die Details. So geht es:

Relief: Den Daumen langsam über die Buchstabenkombination am oberen Rand des Scheins gleiten lassen. Das "BCE ECB..." ist bei einem echten Schein als Reliefstruktur ertastbar. Bei den neueren Scheinen befindet sich diese Buchstabenkombination in Reliefstruktur am Rand. Hier ist auch die Wertzahl des Scheins in der Mitte erfühlbar.

Wasserzeichen und Glanzstreifen:Auf der Seite entdecken Verbraucher durch Kippen des Scheins das Wasserzeichen. Auf der Rückseite wird bei manchen Scheinen beim Bewegen ein Glanzstreifen sichtbar.

Hologramm oder Farbwechsel: Auf den Vorderseiten der Euroscheine befinden sich Hologramme. Beim Kippen bewegen sich die Regenbogenfarben auf dem Hologramm. Bei den neuen Versionen der Scheine glänzt die Zahl unten links auf der Vorderseite. Dieses Merkmal lässt sich schon entdecken, wenn jemand den Schein überreicht.

Mikroschrift und Sicherheitsfaden: Wer eine Lupe zur Hand hat, kann sich den Schein einmal ganz genau ansehen. An manchen Stellen wird durch die Linse eine Mikroschrift erkennbar. Ein bisschen versetzt zur Mitte des Scheins befindet sich zudem ein Sicherheitsfaden. Darin ist der Wert des Scheins angegeben.

Tipps zur Falschgelderkennung

Video zum Folienstreifen

Video zum Perlglanz

Video zum Folienpatch

Video zum Farbelement

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