Der Schlüssel zum Bewerbungsgespräch

Der perfekte Lebenslauf: Diese zehn Punkte führen zum Erfolg

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Leitfaden: Zehn Punkt für den perfekten Lebenslauf.

Bewerbungen erfordern viel Geduld und Selbstbewusstsein. Was aber auch ganz wichtig ist: der Lebenslauf. Denn dieser ist nicht selten die Eintrittskarte zum Vorstellungsgespräch.

Der Lebenslauf ist der Teil der Bewerbung, den sich der Personaler meist als erstes ansieht. Er verschafft ihm einen Überblick über die Gesamtheit der Erfahrungen und Fähigkeiten des Bewerbers. Damit stellt das Curriculum Vitae einen wichtigen Bestandteil der Bewerbung dar und ist nicht selten der Schlüssel zum Bewerbungsgespräch.

Gerade deswegen will der Inhalt des Lebenslaufs gut überlegt sein. Was soll der Lebenslauf vermitteln? Um welchen Job bewerbe ich mich, und welche Fähigkeiten sind dafür erforderlich? Diese zehn Punkte stellen einen Leitfaden für den perfekten Lebenslauf dar:

Angaben zur Person an oberster Stelle

Der Lebenslauf beginnt mit den wichtigsten Angaben zur Person: Neben dem vollständigen Namen, der Adresse sowie Telefonnummer und E-Mail-Adresse sollten auch Geburtstagsdatum und Geburtsort genannt werden.

Professionelles Bewerbungsfoto

Das Foto für die Bewerbung sollte aktuell sein und Sie möglichst professionell präsentieren. Auch sollte es nicht älter als zwölf Monate sein. Im Idealfall ist es zudem keine Schwarzweiß-Fotografie. Auch standardmäßige Passfotos aus dem Automaten oder Ganzkörperfotos sind tabu. Lassen Sie sich Zeit, ein Bild von Ihnen anfertigen zu lassen. Achten Sie auf dezenten Schmuck sowie Kleidung, Makeup und Frisur. Weniger ist hier mehr. Der Personaler sollte sich ein bestmögliches Bild von Ihnen machen können. Zeigen Sie sich also von Ihrer professionellen und besten Seite.

Das Wichtigste zuerst

Ein Curriculum Vitae ist heutzutage nicht chronologisch sortiert, sondern startet mit dem am kürzesten zurückliegenden und wichtigsten Ereignis der beruflichen Laufbahn. Fangen Sie - sofern Sie bereits voll im Berufsleben stehen - mit Ihrer Berufserfahrung an, danach folgen Studium oder Berufsausbildung, Schule und schließlich Fremdsprachen und weitere Fähigkeiten.

Aussagekräftige Formulierungen

Die einzelnen Abschnitte zu Berufserfahrung, Studium und Fähigkeiten sollten in Stichpunkten genau beschrieben werden. Prägnante Beispiele über Ihre Erfahrungen liefern dem Personaler einen besseren Überblick.

Fassen Sie sich kurz

Doch Vorsicht: Prägnant meint auch wirklich kurz und knackig. Ein Personaler braucht den Lebenslauf für einen ersten Überblick. Ein Lebenslauf sollte auf keinen Fall mehr als zwei Seiten umfassen. Die Kunst dabei ist, das Wichtigste Ihrer Qualifikationen herauszufiltern und damit einen sehr guten ersten Eindruck zu hinterlassen.

Gründliches Arbeiten hat oberste Priorität 

Absolutes No-Go: Form- oder Grammatikfehler. Das macht sich im Lebenslauf wirklich nicht gut und wird vom Personaler negativ gewertet. Damit der Lebenslauf rundum fehlerfrei ist, sollten Sie ihn vor dem Versenden noch einmal Korrektur lesen lassen.

Formatierung beachten

Auch hier ist Gründlichkeit geboten. Schriftgröße, Abstände, Formatierung und Schriftart müssen einheitlich sein, arbeiten Sie hier also akkurat. Mit den Standardschriftarten Times New Roman oder Arial, in der Schriftgröße 11 oder 12 pt, ist man in der Regel auf der sicheren Seite.

Stapeln Sie höher - aber übertreiben Sie es nicht

Auch bei Ihren weiteren Fähigkeiten und Sprachkenntnissen sollten Sie sich von Ihrer besten Seite zeigen. Sie können sich gut auf Englisch unterhalten? Geben Sie sich im Lebenslauf ein "sehr gut" dafür! Sie beherrschen Office? Dann schreiben Sie das auch so rein! Denken Sie immer daran, dass es pro Bewerbung möglicherweise bis zu 500 weitere Personen gibt, die sich in ihrem besten Licht darstellen und den ausgeschriebenen Job ergattern wollen.

Formulierungen: Gewusst wie

Mit der richtigen Ausdrucksweise lassen sich auch Lücken im Lebenslauf gut verkaufen: So wird ein Urlaub zur interkulturellen Erfahrung oder zum Auslandsaufenthalt bzgl. eines Ausbaus der Sprachkenntnisse. Eine Phase der Arbeitssuche kann hingegen ebenso der „Berufsorientierung“ dienen. Seien Sie kreativ - aber bleiben Sie in jedem Fall bei der Wahrheit! Spätestens im Vorstellungsgespräch wird man Sie enttarnen.

Zu guter Letzt: Anlagen nicht vergessen 

Um Ihre angegebenen Fähigkeiten und Erfahrungen zu bestätigen, fügen Sie entsprechende Arbeitszeugnisse und -proben an. Doch auch hier heißt es: Bitte nicht übertreiben. Daher sollten Sie nur für die Stelle relevante Inhalte zur Bewerbung hinzufügen. Kein Personaler will sich durch einen Roman Ihrer Qualifikationen wühlen müssen.

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