Grüner Lebensstil

Veganer sollten Vitamin-B12-Mangel vorbeugen

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Brokkoli ist gesund.

Veganer verzichten neben Fleisch auch auf Eier, Milch, Käse und Co. Doch wer sich konsequent ohne tierische Produkte ernährt, sollte jährlich ein Blutbild beim Arzt machen.

Das in Fleisch und Milchprodukten enthaltene Vitamin B12 beispielsweise kommt in pflanzlichen Lebensmitteln wie Wurzel- und Knollengemüse nur in geringen Mengen vor. Wer sich vegan ernährt und somit auf alle tierischen Produkte verzichtet, könne zu Nahrungsergänzungsmitteln und mit dem Vitamin angereicherten Lebensmitteln greifen, erläutert die Verbraucherzentrale Hamburg. Entsprechende Produkte gelten als unbedenklich.

Vitamin B12 ist wichtig für das Nervensystem

Veganer sollten aber trotzdem jährlich ihren Vitamin-B12-Status vom Arzt checken lassen. Das Vitamin ist unter anderem wichtig für die Blutbildung und die Funktion des Nervensystem. Auch auf andere kritische Stoffe sollten sie sich jährlich untersuchen lassen, etwa Vitamin B2 und Eisen.

Einfacher ist die notwendige Zufuhr von Kalzium, das für die Knochenstabilität wichtig ist. Nüsse, Nussmus, Sojafleischprodukte, angereicherte Hafermilch und dunkelgrüne Gemüse wie Grünkohl und Spinat liefern viel von dem Nährstoff, erläutern die Verbraucherschützer in der neuen Broschüre „Vegane Ernährung“. Auch Mineralwässer, die mehr als 150 Milligramm Kalzium pro Liter enthalten, sind demnach eine gute Quelle für das Mineral.

dpa

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