IGel

Selbstzahlerleistungen: Dem Arzt Fragen stellen

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Wenn es um individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) geht, sollten Patienten auf ein persönliches Informationsgespräch mit dem Arzt bestehen.

Ultraschall oder PSA-Test - viele Ärzte bieten Leistungen an, die von der Krankenkasse nicht übernommen werden. Der Nutzen für Patienten ist allerdings umstritten.  

Wenn es um individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) geht, sollten Patienten auf ein persönliches Informationsgespräch mit dem Arzt bestehen. Darauf weisen die Verbraucherzentralen auf dem Portal www.igel-ärger.de hin.

In dem Gespräch sollte man dann nach dem konkreten Nutzen der Selbstzahlerbehandlung fragen, außerdem nach möglichen Risiken oder Nebenwirkungen sowie nach den Kosten. Patienten sollten zudem nachhaken, warum die Behandlung nicht von den Krankenkassen bezahlt wird.

In diesem Punkt kann man auch ruhig bei seiner Versicherung direkt nachfragen, denn etwa bei bestimmten Vorerkrankungen kann es Ausnahmen bei der Kostenübernahme geben. Grundsätzlich gilt: IGeL sind nie eilig - man sollte sich also Bedenkzeit nehmen und keinesfalls drängen lassen.

Individuelle Gesundheitsleistungen IGel

Der Begriff Individuelle Gesundheitsleistungen steht für die Abkürzung IGel.  Damit sind medizinische Maßnahmen gemeint, die nicht zum festgeschriebenen Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehören. Die Kasse kann die Leistungen bezahlen, muss sie aber nicht. Darunter fallen bestimmte Vorsorgeuntersuchungen oder Therapien, bei denen nicht klar ist, ob sie das Maß des Notwendigen überschreiten und ob sie zweckmäßig und wirtschaftlich sind. Im IGeL-Monitor bewerten Experten im Auftrag der Kassen solche Angebote.

Das sind die zehn unnötigsten Behandlungen

Es gibt sogar Behandlungen auf die Patienten getrost verzichten können. Schweizer Ärzte haben eine Hitliste der zehn unnötigsten Behandlungen erstellt. 

dpa/tmn

Tipps der Verbraucherzentralen zu individuellen Gesundheitsleistungen

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