Filmstiftung stellt sich auf Millionen-Kürzungen ein

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DÜSSELDORF - Die Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen will sich trotz Kürzungen in Millionenhöhe als Nummer Eins der deutschen Länderförderanstalten behaupten.

In diesem Jahr kürze der WDR als Gesellschafter im Zuge seines Sparkurses rund drei Millionen Euro bei der Stiftung, sagte Geschäftsführerin Petra Müller am Mittwoch in Düsseldorf. Bis 2017 werde auch das Land Nordrhein-Westfalen seine Mittel um rund eine Million Euro verringern.

Die Filmstiftung NRW fördert Kino- und TV-Filme von der Projektentwicklung bis hin zu Produktion, Verleih und Vertrieb. Sie unterstützt die Entwicklung von Hörspielen, TV-Formaten, Games, Apps und Webvideos.

Damit müsse die Filmstiftung Einsparungen von insgesamt rund vier Millionen Euro verkraften. "Wir hoffen sehr, dass wir gemeinsam mit den Gesellschaftern Wege finden, die Kürzungen zu kompensieren", sagte Müller.

Die Filmstiftung förderte 2014 fast 430 Projekte mit insgesamt gut 36 Millionen Euro. Damit liege die NRW-Stiftung noch vor den Filmförderanstalten der Länder Bayern und Berlin/Brandenburg. - dpa

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