WERNE ▪ Ein dreifaches „Werne Helau!“ ertönte am Samstagnachmittag aus dem Kolpingsaal. Zum Seniorenkarneval der Interessengemeinschaft Werner Karneval (IWK) kamen rund 200 närrische Senioren in Stimmung.

Nach dem feierlichen Einzug der Prinzenpaare, des Elferates und der IWK-Abordnung begrüßte die Sitzungspräsidentin Sabine Gerdes-Götz das karnevalistische Volk. Im Namen der Stadt Werne ließ die zweite stellvertretende Bürgermeisterin Jutta Rogalla-Oesterschulze verlauten: „Heut wird gefeiert und gelacht, bis es im Kolpingsaal nur so kracht.“ Auch das amtierende Prinzenpaar Michael I. und Andrea II. sowie das Kinderprinzenpaar Peter I. und Saskia I. übermittelten den junggebliebenen Senioren ihre närrischen Grüße. Das Programm war so bunt wie die Kostüme der Gäste.
Feucht-fröhliche Stimmung verbreitete Uwe Stomin mit seiner Büttenrede. Mit Neoprenanzug, Schnorchel und Taucherflossen betrat er die Bütt und plauderte aus dem Taucherleben. Es folgte der Kölner Schlagersänger Rainer Wortwitz. Er bezeichnet sich selbst als „knatschverrückten, köllsche Jung“ und mit Karnevalsklassikern wie „Karneval bei uns“ und „Denn wenn et Trömmelche jet“ scheute er nicht den Gang ins schunkelnde Publikum.
Für den schillernden und schwungvollen Part des Seniorenkarnevals sorgte die kleine und große Tanzgarde der IWK sowie das Solomariechen Adele Kaliew. Die 13-jährige Wernerin begeisterte die Jecken mit akrobatischen Spagaten, Radschlagen und Sprüngen. Aber auch die Tanzgarde des Vereins wurde reichlich mit Applaus bedacht. Den heimatlichen Humor auf der Sitzung vertraten Gerda Bispinghoff und Silvia Plogmaker vom KV Gelb-Blau mit einem Sketch um ein Quiz über die Heimat. Aber „Herr Küpper“ alias Silvia Plogmaker vom „Asche-Berg“ tat sich reichlich schwer bei der Beantwortung der Fragen, was für viele Lacher sorgte. Der Abschluss der närrischen Veranstaltung wurde in einer großen Polonaise durch den Kolpingsaal gefeiert. ▪ cj



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