WERNE ▪ Am Ende blieben nur die vielen schönen Erinnerungen an ein gelungenes närrisches Jahr. Mit der Bacchus-Verbrennung am Dienstag beendeten alle Werner Karnevalsvereine gemeinsam die Session 2011/12 in Werne. Inszeniert wurde der feierliche Abschied von der Karnevalsgesellschaft Gelb-Blau.

WERNE Karneval Bacchus-Verbrennung
Nachdem sich alle Narren auf dem Marktplatz versammelt hatten, stellte „Arzt“ Stefan Drzazgowski zusammen mit seiner „Krankenschwester“ Anja Hagenkötter den Tod des Karnevalssymbols fest und auch einige Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Schließlich konnte der Strohmann nur noch zur Verbrennung abtransportiert werden.
Die Narren zogen über die Saline zur Kleingartenanlage im Bellingholz. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen begleitete den Zug musikalisch.
Schließlich sang die „Trauergemeinde“ noch einige karnevalistische Lieder, bis Ibrahim zusammen mit Hubert Schwichtenhöver die Strohpuppe anzündete. Anschließend trafen sich die Narren zum „Leichenschmaus“, bei dem traditionell Fisch serviert wird.
Ganz so traurig waren die Narren dann doch nicht. Zur Musik von DJ Andreas Büscher ging es noch ein letztes Mal hoch her. Außerdem wurde das Programm von der fidelen Narrenschar aus Bergkamen und der Tanzgarde der IWK mitgestaltet. Mit der Niederlegung der Orden um 24 Uhr, wurde die „fünfte Jahreszeit“ nun endgültig beendet. Denn an Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei. Aber schon jetzt freuen sich die Werner Karnevalisten auf die nächste Session, die wieder in neun Monaten beginnt. ▪ ans



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