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Nach der  rätseln Beteiligte über mageren Zuspruch – „Noch mehr Event daraus machen“

Zuschauerflaute bei elfter Auflage von „Hamms beste Band“

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HAMM ▪ Kaum sind die letzten Akkorde verklungen, schon setzen die Diskussionen ein: Hat der Wettbewerb „Hamms beste Band“ Zukunft? 700 Zuschauer am vergangenen Samstag ist die bisher niedrigste Zuschauerzahl in elf Jahren. Dabei klang alles so vielversprechend. Auch die Bands waren optimistisch, dass es ein guter Abend werden würde. Viele sahen sich bestätigt, einzig die Zuschauer blieben aus.

„Wir hatten reichlich Spaß“, sagte Gitarrist Jens Großlohmann von „No Desire“. „Die Veranstaltung sollte auf jeden Fall weitergehen“, meinte die 16-jährige Inga Schulze-Velmede. „Nur hätte sie viel mehr Zuschauer verdient.“ Aber es gab auch kritische Stimmen: „Ich fand es vergangenes Jahr besser, die Musik und auch die Halle“, so Lania Barzanji (15).

Auch Hausherr Dr. Alexander Tillmann, Geschäftsführer der Zentralhallen, war etwas traurig angesichts des mageren Zuschauerzuspruchs. „Vielleicht ist bei dem Ortswechsel etwas Stagnation normal, bevor sich die Veranstaltung wieder etabliert“, mutmaßt er.

Es sei gut geworben worden, so Tillmann – und klingt dabei etwas ratlos. „Alle wollen Fußballer oder Musiker werden. Es ist eine super Gelegenheit sich zu präsentieren. Was will man eigentlich mehr?“, fragt er. Eventuell müsse man verstärkt an die Schulen gehen und dort Werbung betreiben, regt Tillmann an. Auch von den Bands fordert er höchstmögliches Engagement: „Die Gruppen sollten aktiv um ihr Publikum werben.“

Achim Matzka, Geschäftsführer der Matzka Veranstaltungsservice GmbH und verantwortlich für Sound und Licht bei bisher allen elf Wettbewerben, regt ein konzeptionelles Umdenken an. „Ich würde HBB nicht sterben lassen“, sagt er, „aber man müsste noch mehr Event daraus machen. Eventuell mit einem Top-Act von außerhalb. In jedem Fall müsste die Veranstaltung inhaltlich aufgewertet werden.“

Den Rückzug in die Zentralhallen hält er für einen Fehler. „Das hat sich jetzt gezeigt. Mit dem Ortswechsel wird nicht alles schöner oder besser“, glaubt Matzka. „Für das Publikum ist es doch nur eine Frage, wie es von A nach B kommt, und das bekommt es garantiert hin.“ Vielleicht sei auch eine Auswahl der Bands komplett über einen Vorentscheid sinnvoll, regt er an. Zudem würde er dem Publikum am Finaltag noch mehr Mitspracherecht geben. „50:50 neben der Jury wäre überlegenswert“, sagt er. Positiv am Rande: Der Abend verlief ohne Zwischenfälle. ▪ oz

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