Schlaun Forum: Visionen für Hamm

Schlaun Forum: Visionen für Hamm
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Architektur, 1. Preis: Eva-Maria Pieper, Thien-Kim Ha Van (RWTH Aachen). Der Jury gefiel die Gestaltung eines neuen Quartiersmittelpunktes rund um den siebengeschossigen Hochbunker an der Feidikstraße und die nicht mehr genutzte Heilig-Geist-Kirche. Grundlinien der Kirche bleiben erkennbar und gehen in einer neuen Seniorenresidenz Heilig-Geist auf. Der Glockenturm soll zum Café werden. Der Bunker erfährt eine neue Nutzung als Wohnraum.
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Städtebau, 1. Preis: Christian Tautz, Patrick Brink, Jan-Eric Fröhlich, Lukas Merkel (Leibniz Universität Hannover). Die Arbeit unter dem Titel „1000 Meter See“ verwandelt den Nordring in eine große Wasserfläche und wertet gleichzeitig den nördlichen Bereich der Innenstadt auf. Eine Uferpromenade und öffentliche Flächen schaffen Aufenthaltsqualität, am Nordring und am Kanal entsteht Wohnbebauung. Besonders die Idee eines neuen Kolks anstelle des alten Mühlenkolks als Freiraumgestaltung erachtete die Jury als preiswürdig
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Städtebau, 2. Preis: Jonas Wiel, Simon Cüppers, Jaksa Uzur (BTU Cottbus). Ausdrückliches Lob erhielt die innenstadtübergreifende Konzeption der Arbeit. Vorgesehen ist eine teilweise Überbauung des Santa-Monica-Platzes und die Entstehung eines neuen Innenstadtquartiers, die Bebauung des Hans-Böckler-Platzes (unten) sowie Wohnen und Kultur am Kanal (oben). Das Allee-Center wird zurückgebaut. Dadurch, so die Jury, erfahre die Innenstadt insgesamt eine Aufwertung.
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Städtebau, 3. Preis: Sunhild Munier, Cyril Servettaz, Hannes Heucke (TU Dresden, ENSAP Bordeaux). Das Allee-Center ist in dieser Arbeit vollständig verschwunden. Auch diese Preisträger gehen großzügig mit Wasser um und lassen einen neuen Kolk mit benachbartem Schanzenviertel auf der heutigen Fläche des Allee-Centers entstehen. Die B63 ist dafür aus dem Innenstadtbild verschwunden beziehungsweise verlegt. Das neue Wasserquartier erinnert in seiner Struktur an die historische Bebauung Hamms in diesem Bereich. Das Gymnasium Hammonense liegt auf einer Art Halbinsel in der Wasserwelt.
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Städtebau, Anerkennung: Johannes Oldenburg, Marius Meißner (Leibniz Universität Hannover). Die Studierenden haben sich vom Allee-Center verabschiedet und sich für dezentrale Einkaufsmöglichkeiten entschieden – eine Variante, die der Jury gefiel. Die Innenstadt wird grüner, erhält ein Fluss-Quartier und eine neue Trassenführung der B63.
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Städtebau, Anerkennung: Peter Rier, Tobias Trueb, Philipp Rier (HSR Rapperswil/Schweiz, TU Wien). Großzügige Grünflächen sind das Markenzeichen dieser Arbeit. Um die Innenstadt zieht sich ein grüner Ring. In dieser Arbeit hat Hamm ein Stadttheater und einen teilbebauten Santa-Monica-Platz. Von der Pauluskirche zieht sich eine breite Achse bis zur Kanalkante.
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Städtebau, Anerkennung: Alexander Mohr (FH Münster). Alexander Mohr, der aus Hamm stammt, lässt bei seiner Vision der „Rückeroberung des Stadtraums“ ein neues Synagogenquartier entstehen. Das Allee-Center ist Geschichte, stattdessen gönnt er Hamm ein Theater, Hörsaal, Wellness und Stadtpromenade.
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Architektur, 2. Preis: Theresia Loy, Fabian Fitzner, Moritz Eschenlohr (TU München). „Ein ungewöhnliches Ensemble“ haben die Studierenden ihre Arbeit genannt. Rund um Bunker und Kirche lassen sie einen Quartiersmittelpunkt für das Sedanviertel entstehen, dessen Gestaltung die Jury überzeugte. Die Grundstrukturen der Kirche bleiben erhalten, werden aber als Wohnfläche umgenutzt. Die großzügige Freiraumgestaltung schafft Aufenthaltsqualität. Auch der Bunker bietet Wohnraum und präsentiert sich in neuer Form
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Architektur, 3. Preis: Pengfei Niu, Zhenlin Hu (Universität Kassel). Bis auf den Turm ist die Heilig-Geist-Kirche verschwunden. Stattdessen sehen die Studierenden viergeschossiges Wohnen vor. Es ergibt sich eine großzügige Platzsituation. Der Bunker wird in dieser Arbeit innen und außen zum Kletterparadies umfunktioniert. Ein Ansatz, der der Jury durchaus gefiel.

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