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Kati Witt und Romero Britto in der Galerie Mensing

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HAMM ▪ Pop-Art trifft Klassische Moderne und Sport in der Galerie Mensing: Romero Britto, ein bedeutender Vertreter der Neo-Pop-Art, hat am Sonntag in Rhynern seine Ausstellung eröffnet. Für riesigen Besucheransturm sorgte aber nicht nur seine Anwesenheit, sondern wohl vor allem der von Katharina Witt.

Die erfolgreichste Eiskunstläuferin aller Zeiten war gekommen, um die Ausstellung zu eröffnen. 200 bestätigte Einladungen zählte die Galerie, gekommen waren deutlich mehr Besucher.

Mehr Bilder von der Eröffnung

Brittos Werke werden gleichzeitig mit Bildern von Pablo Picasso ausgestellt. „Hier ist die Brücke zwischen Klassischer Moderne und Pop-Art zu sehen“, erklärte Frank Groß von der Galerie. „Die Epochen werden zusammengefügt.“

Von Picasso habe sich Britto den Kubismus entliehen und ihn mit Pop-Art und Graffiti kombiniert, sagte Groß. Ähnlich wie in der El-Greco-Ausstellung in Düsseldorf würden Künstler unterschiedlicher Generationen gegenübergestellt.

Katarina Witt, der Ehrengast der Eröffnung, gestand den Zuschauern: „Ich finde Romero Brittos Kunst toll, so farbenfroh, ich habe mich sofort in sie verliebt.“ Zusammen mit dem Galeristen Harry Mensing entwickelten die drei ein Projekt zur Unterstützung der Katarina-Witt- Stiftung, die Kindern mit Behinderungen hilft.

Romero Britto malte dafür ein Bild mit dem Titel „Princess on Ice“, das in limitierter Druckauflage in der Galerie Mensing verkauft wird. Der Erlös kommt der Stiftung von Katarina Witt zugute.

Brittos Werke sind fröhlich bunt und geben den Charakter des lebensfrohen und optimistischen Künstlers wieder. Harry Mensing lobte den Einsatz von Katarina Witt und Romero Britto: „Was sie verbindet, ist über ihren Erfolg hinaus Menschen zu unterstützen, denen es nicht so gut geht.“ Die Ausstellung in der Galerie Mensing ist noch bis zum 5. Mai täglich zu sehen. ▪ sbt

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