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Unterführungen für Fußgänger und Radler eröffnet

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Für Bockum-Hövel durchtrennte Udo Helm das Band an der Unterführung zum Grundhövelweg.
Für Bockum-Hövel durchtrennte Udo Helm das Band an der Unterführung zum Grundhövelweg. © Wiemer

HAMM-NORDEN - Es geht und fährt endlich wieder zusammen, was schon lange zusammen gehört. Die beiden Fußgänger- und Radunterführungen am Grundhövelweg und der Killwinkler Straße wurden jetzt feierlich eröffnet.

Sie sind eine neue Verbindungen zwischen Heessen und Bockum-Hövel und ersetzen Bahnübergänge, die im Rahmen des Baus der Warendorfer Straße beseitigt wurden.

Um 16 Uhr wurden die beiden Unterführungen durch den symbolische Schnitt durch ein Absperrseil freigegeben. Eröffnet wurde die Unterführung Grundhövelweg vom Bezirksvorsteher Bockum-Hövels, Udo Helm, und die Unterführung Killwinkler Straße vom Bezirksvorsteher Heessens, Heinrich Klockenbusch.

Es sei der Abschluss des letzten Bauabschnittes der Warendorfer Straße und er freue sich, dass nun auch eine Verbindung für die Fußgänger und Radfahrer geschaffen worden sei, so Klockenbusch. Auch sei es der Abschluss eines jahrzehntelangen Bauprojektes.

„Es ist eine Optimierung der gesamten Fahrradanbindung des Hammer Nordens“, betonte Helm, der sich wie alle Beteiligten über die künstlerische Ausgestaltung der Unterführungen freute. Jugendliche aus der Umgebung hatten diese mit lokalen Künstlern bemalt.

So wurde die Bahnunterführung an der Killwinkler Straße von Schülern der Erich-Kästner-Schule, zusammen mit dem Warendorfer Künstler Andreas Plautz, gestaltet. Als Motiv wurden wirbelnde Herbstblätter gewählt. Dabei soll für Fahrradfahrer ein Gefühl wie im Herbst entstehen, wenn bei schneller Fahrt die Blätter um das Fahrrad herumwirbeln.

Die Unterführung am Grundhövelweg wurde vom Hammer Künstler Kai Wohlgemuth, zusammen mit Jugendlichen und Mitarbeitern des Vereins Jugendarbeit Hamm-Norden gestaltet.

In Kalligrafie stehen die Worte „Love sees all colours“ auf einem bunten Untergrund. Die Gestaltung betone das friedliche multikulturelle Miteinander im Bezirk, erklärte der Künstler.

Beide Künstler waren von der Motivation und dem Engagement der Jugendlichen positiv überrascht. Man wünsche sich, dass die Kunstwerke lange unbeschadet bleiben und habe die Hoffnung, dass wilde Sprayer diese Flächen verschonen, „denn angeblich gibt es ja einen Ehrenkodex unter ihnen, keine fremden Graffiti zu übersprühen.“, so Hans Rose, Bauleiter bei der Warendorfer Straße.

Als Dank für ihre Mitarbeit erhielten alle an den Projekten beteiligten Jugendlichen einen Gutschein für das Maximare und ein Zertifikat, überreicht von Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann.

Die Neubauten waren notwendig geworden, da die alten Unterführungen im Rahmen des Baus der Warendorfer Straße abgerissen wurden. „Ohne die neuen Unterführungen kämen sie nur unter erheblichem Aufwand mit dem Rad von Heessen nach Bockum-Hövel“, erklärte der Oberbürgermeister die Baumaßnahmen.

Die Feierlichkeiten fanden mit mehreren hundert Schaulustigen auf dem neuen Wendehammer zwischen den beiden Unterführungen statt. - moe

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