Baubeginn der Ulu-Moschee in Herringen nach langer Planung

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Die Baustelle an der Dortmunder Straße ist bereits eingerichtet, ein Baukran aufgebaut.

Herringen - Nach mehr als fünf Jahren Planung kommt nun endlich Bewegung in den Neubau der Ulu-Moschee an der Dortmunder Straße. Dort haben jetzt die Erdarbeiten für das Fundament begonnen. Die Gemeinde hofft auf eine Fertigstellung der Moschee innerhalb der nächsten drei Jahre.

Nachdem alle Baugenehmigungen eingeholt und Aufträge vergeben worden seien, habe man mit den Arbeiten begonnen, teilte Projektleiter Adem Mengü mit, dessen Ingenieurbüro in Hamm-Osten für die Generalkoordination zuständig ist. Der Entwurf stammt vom Bockum-Höveler Architekturbüro Mehmet Karademir. 

Auf der Dortmunder Straße sei in nächster Zeit mit regem Verkehr von Baufahrzeugen zu rechnen, so Mengü. Die Baustelle ist bereits eingerichtet, ein Baukran aufgebaut. In der kommenden Woche werden Mitarbeiter einer Baufirma aus Aldenhoven (Kreis Düren) erwartet, die den Rohbau errichten soll. Der vier Millionen Euro teure Neubau der Ulu-Moschee soll im großen Saal Platz für rund 500 Gläubige bieten. Vorgesehen sind fünf Kuppeln und zwei jeweils 27 Meter hohe Minarette. Die Herringer Ulu-Gemeinde gehört der Deutsch-Isamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) an, die vom türkischen Staat getragen wird.

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