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Dienstuniform künftig Pflicht in Stadtwerke-Bussen

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Stadtwerke-Busfahrer tragen Uniform. © privat

HAMM - Die Nahverkehrsgewerkschaft Hamm (NahVG) spricht sich für ein einheitliches Erscheinungsbild aller Busfahrer im Stadtgebiet Hamm – ob privat oder öffentlich – aus.

Wie Stadtwerke-Sprecherin Cornelia Helm auf Anfrage des WA erklärte, haben die Busfahrer der Stadtwerke Hamm eine Dienstuniform. Sie sind verpflichtet, diese zu tragen.

Krawatte ist keine Pflicht

Zu der Dienstkleidung der Stadtwerke-Busfahrer zählen laut Helm ein weißes oder blaues Hemd, eine Krawatte (diese ist keine Pflicht, Frauen können Tücher tragen), ein Pullunder oder ein Pullover, unterschiedliche Jacken-Modelle und eine blaue Hose. Eine Betriebsvereinbarung regelt, welchen Anteil die Mitarbeiter zahlen müssen, es handele sich aber um kleinere Beträge, so Helm. Ein Namensschild lehnen die Stadtwerke ab. „Wenn es Probleme gibt, kann der Kunde den Verkehrsbetrieb informieren. Über Uhrzeit und Linie lässt sich der Fahrer ermitteln“, sagte Helm.

Firma Breitenbach äußert sich nicht

Die Firma Breitenbach, die ebenfalls Buslinien in Hamm bedient, reagierte auf unsere Anfragen zum Thema nicht.

Als weitere gemeinsame Position formulierten die Nahverkehrsgewerkschaft und die Fraktion der Linken im Rat der Stadt Hamm jetzt den Wunsch nach einer Begleitperson in jedem Linienbus. So werde der Fahrer entlastet und könne sich auf das Busfahren konzentrieren. Die Begleitperson könnte auch Fragen der Fahrgäste unmittelbar beantworten und für Sicherheit und Ordnung sorgen.

Linie 15: Zu hohe Erwartungen?

Einig waren sich die NahVG und die Linke darin, dass die Erwartungen an die Linie 15, die neue Direktverbindung zwischen den Bezirken Pelkum, Herringen und Bockum-Hövel, zu hoch und damit zum Scheitern verurteilt seien. - asc

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