Brutale Schlägerei am Bahnhof in der Silvesternacht

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Am Bahnhof Hamm wurde in der Silvesternacht ein 40-jähriger Mann brutal zusammengeschlagen. 

Hamm - Brutal zusammengeschlagen wurde in der Silvesternacht ein 40-jähriger Hammer von einer Gruppe jugendlicher Zuwanderer im Bahnhofsgebäude. Das aus Bosnien stammende Opfer wurde von den fünf 14 bis 17 Jahre alten Nordafrikanern massiv mit Fäusten und Tritten traktiert.

Der Mann wurde schließlich schwer verletzt in ein Hammer Krankenhaus eingeliefert. Zu den Übergriffen kam es gegen 23.30 Uhr im Treppenaufgang zu einem der Bahnsteige. Beamte der Bundespolizei und einige Reisende kamen dem 40-Jährigen als Erste zu Hilfe. Die Täter flüchteten zunächst, wurden jedoch kurz darauf auf einem Bahnsteig wiederentdeckt. 

Offenbar hatte die aus Bielefeld und Köln stammende Gruppen mit dem Zug nach Ostwestfalen fahren wollen. Die aus Marokko und Tunesien stammenden Heranwachsenden gebärdeten sich gegenüber den Beamten äußerst renitent, so dass auch die Hammer Polizei zur Unterstützung hinzugezogen wurde. Nach Feststellung ihrer Personalien wurden die vier aus Bielefeld stammenden Jugendlichen wieder entlassen beziehungsweise ihren Betreuern übergeben. 

Der aus Köln stammende Verdächtige war zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben. Die Hintergründe der Tat seien noch ungeklärt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei Münster auf WA-Nachfrage. Hinweise auf eine Raubstraftat gebe es derzeit nicht. Der 40-Jährige hatte sich nach dreitägiger Behandlung gegen den Rat der Ärzte selbst aus dem Krankenhaus entlassen. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

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